Kids sind nun Energieexperten

Natürlich gab es von der Agentin Schlaumeise auch kleine Geschenke, wie für jedes Kind ein Notizbuch. Damit werden sich die kleinen Schlaumeisen sicher noch lange an den ereignisreichen Vormittag erinnern.
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  • Natürlich gab es von der Agentin Schlaumeise auch kleine Geschenke, wie für jedes Kind ein Notizbuch. Damit werden sich die kleinen Schlaumeisen sicher noch lange an den ereignisreichen Vormittag erinnern.
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Woher bekommt der Toaster den Strom und warum kocht Wasser bei 100 Grad? Diese und noch viel mehr Fragen konnten die Schulkinder der Käthe-Kollwitz-Grundschule kürzlich stellen. Denn zu Gast war die Agentin Schlaumeise zum Thema „Energie erleben“.

Durch die Aktion der Agentin Schlaumeise soll Schulkindern die Möglichkeit gegeben werden, an tiefgehenden Unterrichtsstunden zum Thema Energie beizuwohnen.
Gemeinsam mit der Agentin Schlaumeise war auch die RWE Deutschland AG vor Ort. „Wir freuen uns, Kindern schon früh den Umgang mit Strom und erneuerbaren Energien zu erklären“, verdeutlichte Sarah Schaffers von RWE. Mitgebracht hatte sie die Expertin Simona Brückmann von der Deutschen Umwelt Aktion e.V.
Nach der aufgeweckten Begrüßung durch die Viertklässler (wann gibt es schon mal so etwas, dass Gäste von RWE, eine Journalistin und eine Fotografin vor Ort sind und die Unterrichtseinheiten begleiten) stieg die Umweltexpertin sofort ins Thema ein. Mucks­mäusschenstill war es dann in der Klasse. Gebannt verfolgten die 27 Kinder den Ausführungen von Brückmann.
Sie erklärte den Schülerinnen und Schülern anschaulich, woher die Energie kommt, die ein Handy auflädt, eine Mirkowelle antreibt.

Wofür benötigt man eigentlich Strom?

Doch zuerst wurde reihum flink aufgezählt, wofür man eigentlich Strom braucht. Wie aus der Pistole geschossen kamen die Antworten... „für die Heizung, den Herd, den Computer.“ Zurückgreifen konnten die Schüler dabei auch auf Wissen, was sie in einem Gruga Energie Parcours im 3. Schuljahr bereits gelernt hatten. Doch bei den Schulstunden, wenn die Agentin Schlaumeise zu Gast ist, dringen die Kids noch tiefer in die Materie ein.
Bereits in diesen jungen Jahren ist klar: Kernkraftwerke betrieben durch Kernspaltung sind gefährlich. „Aber es gibt doch auch Windenergie“, waren sich die Kleinen sicher.
Und genau das ist RWE auch wichtig. Dass Kinder schon früh regenerative Energiequellen kennenlernen. Sehr anschaulich war der Unterricht von Simona Brückmann. Bei dem Schaubild eines Dampfkraftwerkes,dessen Teile die Kinder selber an der Tafel befestigen konnten, sprühten die kleinen Schlaumeisen fast über vor Energie. „Wisst ihr, ab wieviel Grad euer Nudelwasser kocht?“, fragte Brückmann die Klasse. Nach einer kurzen Beratungspause stand für die Kinder fest: bei 100 Grad Celsius.
Danach waren die Kinder vom Sprechen ab. Denn die Energieexpertin packte das kleine Modell einer Dampfmaschine aus. Klar hier durften die Schulkinder auch mitmachen. Die einen durften Wasser einfüllen, wieder andere Feuer unter den Kessel schieben. Wie beim Beispiel des Nudelwassers, begann das Wasser in der Dampfmaschine zu kochen. Der entstandene Wasserdampf trieb die Turbinen an, ein Generator wandelte die Bewegungsenergie in Strom um.
Als eine Glühbirne aufleuchtete, gab es bei den Schülern kein Halten mehr. Mit dem Modell in Größe eines Schuhkartons zeigte die Pädagogin anschaulich wie ein Kraftwerk funktioniert.

Schon früh sollen die Kids lernen, wie wichtig es ist, die Umwelt zu schützen

„Wichtig ist uns, dass die Kinder lernen, dass Strom auch aus Wind- Sonnen- und Wasserkraft erzeugt werden kann“, verdeutlicht Sarah Schaffers von der RWE Deutschland AG. Schon sehr früh sollen die Kids lernen, wie wichtig es ist, die Umwelt zu schützen. „Denn nur mit regenerativen Energiequellen schützen wir die Umwelt“, so Schaffers. Das möchte RWE den kleinen Schlaumeisen schon direkt mit auf den Weg geben.
Anhand von weiteren kleinen Kraftwerksmodellen wurde besprochen wie jeder aktiv auch im eigenen Haushalt Energie einsparen kann. Als kleine Erinnerung an die beiden spannenden Schulstunden erhielt jedes Kind einen Notizblock der Agentin Schlaumeise, indem die kleinen Experten weitere Ideen zum Energiesparen festhalten können. Alle waren sich einig: Was war das für eine spannende Unterrichtseinheit!

Hintergrund: Im Auftrag des Wissens unterwegs ist in den kommenden Wochen und Monaten Agentin Schlaumeise. Mit der Aktion will der STADTSPIEGEL spielerisch für unterschiedliche Themen sensibilisieren. Da Bildung in der Gesellschaft immer wichtiger wird und nicht alle die gleichen Voraussetzungen haben, gilt das gerade für Kinder sozial benachteiligter Stadtteile. Fotos: Debus-Gohl

Autor:

Silvia Decker aus Emmerich am Rhein

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