70.000 Euro für die Hochwasserhilfe
Superintendentin Marion Greve sagt Danke

Die Essener Superintendentin Marion Greve hat sich bei allen Institutionen und privaten Spendern bedankt, die den Essener Geschädigten der Hochwasserkatastrophe mit einer Zuwendung Kirchenkreis geholfen haben.
  • Die Essener Superintendentin Marion Greve hat sich bei allen Institutionen und privaten Spendern bedankt, die den Essener Geschädigten der Hochwasserkatastrophe mit einer Zuwendung Kirchenkreis geholfen haben.
  • Foto: Kirchenkreis Essen
  • hochgeladen von Petra Zellhofer-Trausch

Die Essener Superintendentin Marion Greve hat sich bei allen Spendern bedankt, die durch das Hochwasser geschädigte Menschen aus Essen mit einer Zuwendung auf das Spendenkonto des Kirchenkreises unterstützt haben. „Die vergangenen Wochen sind für die Betroffenen schwer gewesen, heißt es in einem Ende August veröffentlichten Dankschreiben. „Sie haben vieles verloren und wissen oft nicht, wie sie das zurückbekommen können, was ihnen lieb war.“

Auf dem Spendenkonto des Kirchenkreises sind bislang über 70.000 Euro von rund 250 Spendern eingegangen. Die höchste Einzelspende, 25.000 Euro, kam vom Volkswagen Zentrum Essen: „Von der Flutkatastrophe sind auch Standorte unseres Unternehmens, der Gottfried Schultz Automobilhandels SE, betroffen“, erklärte Thomas Mracek, Centerleiter in Essen. „Im Gegensatz zu unseren Schäden, die überwiegend versichert sind, haben andere Hochwasseropfer große Teile ihres Hab und Guts unwiederbringlich verloren und es war uns sofort klar, dass wir auch in Essen mit einer Spende helfen werden.“

Weitere 10.000 Euro kamen von der Adolphi-Stiftung Essen: „In dieser Situation muss den Menschen schnell und unbürokratisch geholfen werden“, sind sich Volker Behr, Vorsitzender des Kuratoriums der Stiftung, und Geschäftsführer Dirk Gersie einig. Und auch von anderen Institutionen und Organisationen, u.a. von den Diakoniestationen Essen und einem Rotary Club, gingen namhafte Spenden ein.

Beeindruckende Hilfsbereitschaft

Doch wie hoch der jeweilige Betrag auch sei, jede Hilfe zähle, betonte Marion Greve: „Es ist beeindruckend, wie viele Menschen helfen, um denjenigen, die bei uns in Essen von der Flut betroffen sind, eine Perspektive zu geben.“ – Unmittelbar nach dem verheerenden Hochwasser hatten sich der Caritasverband für die Stadt Essen e.V., der Kirchenkreis Essen, die Stadt Essen und die Ehrenamt Agentur Essen e.V. auf einen gemeinsamen Spendenaufruf verständigt; alle eingegangenen Spenden fließen in einen gemeinsamen Spendentopf und werden nach gemeinsam festgelegten Kriterien vergeben. Über die Ehrenamt Agentur Essen wurden ehrenamtliche Helfer vermittelt, die bei den Aufräum- und Reinigungsarbeiten halfen.
Die Möbelbörse des Diakoniewerks Essen bot den Opfern des Hochwassers Sachspenden wie Möbel oder Kleidung an.

Wie Essener Geschädigte der Flutkatastrophe unbürokratisch Spendenmittel aus dem gemeinsamen Spendentopf abrufen können, hat der Caritasverband für die Stadt Essen auf seiner Homepage (caritas-e.de) veröffentlicht; für Rückfragen steht Sandra Dausend, Tel. 01577/6294490, zur Verfügung. Weitere Hilfen können unter anderem beim Land Nordrhein-Westfalen und bei der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe beantragt werden.

Autor:

Lokalkompass Essen aus Essen-West

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