INITIATIVE FÜR FAHRRADFREUNDLICHKEIT UND KLIMASCHUTZ
Evangelische Kirche in Essen unterstützt Bürgerbegehren RadEntscheid

In der Marktkirche unterzeichnete die Essener Superintendentin das Bürgerbegehren RadEntscheid. Ab sofort liegen die Unterschriftenlisten dort montags bis freitags von 12 bis 16 Uhr (ab 1. Juni 12 bis 18 Uhr) für weitere Unterstützer bereit.
  • In der Marktkirche unterzeichnete die Essener Superintendentin das Bürgerbegehren RadEntscheid. Ab sofort liegen die Unterschriftenlisten dort montags bis freitags von 12 bis 16 Uhr (ab 1. Juni 12 bis 18 Uhr) für weitere Unterstützer bereit.
  • Foto: Kirchenkreis Essen/Stefan Koppelmann
  • hochgeladen von Stefan Koppelmann

Die Evangelische Kirche in Essen unterstützt die Initiative RadEntscheid: Das Bürgerbegehren kann ab sofort auch in der Marktkirche, Markt 2/Porschekanzel, unter Einhaltung der aktuell geltenden Abstands- und Hygieneregelungen unterschrieben werden; die entsprechenden Listen liegen dort montags bis freitags von 12 bis 16 Uhr, ab dem 2. Juni von 12 bis 18 Uhr, aus. Erste Unterzeichnerin war die Essener Superintendentin Marion Greve.

„Ich unterstütze den RadEntscheid Essen, weil er das Anliegen der Grünen Hauptstadt Europas – Essen 2017 zielgerichtet weiterführt“, sagte die leitende Theologin des Kirchenkreises Essen. „In diesem Sinne wünsche ich mir als Radfahrerin ein durchgängiges Wegenetz für den alltäglichen Radverkehr sowie mehr Fahrradstraßen und Fahrradstellplätze im gesamten Stadtgebiet. Ich würde mich freuen, wenn sich Essen in den kommenden Jahren mehr und mehr zu einer Fahrradstadt entwickelt – zum Schutz der Umwelt und zum Wohle der Menschen.“

Zum Hintergrund: 15.000 Unterschriften sind nötig, damit sich der Stadtrat mit der Forderung der Unterzeichner beschäftigt, die Stadt fahrradfreundlicher zu machen und ein dichteres und für die Nutzer komfortableres Radwegenetz zu schaffen. Wenn sich der Stadtrat die vorgeschlagenen Maßnahmen zu eigen macht, wäre das ein wichtiger Erfolg für Initiatoren und Unterstützer. Falls er das Bürgerbegehren ablehnt, dürfen alle Essener Bürgerinnen und Bürger darüber abstimmen. Sofern die Wahlbeteiligung dann bei mindestens 15 Prozent liegt und sich die Hälfte der Stimmberechtigten für die Forderungen des RadEntscheid ausspricht, müssen die Maßnahmen umgesetzt werden. Infos zum Bürgerbegehren stehen im Internet auf der Seite www.radentscheid-essen.de.

Autor:

Stefan Koppelmann aus Essen-Nord

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