Ratsherr Manfred Gunkel stärkt BI Haarzopf weiter den Rücken
Ratsfraktion Tierschutz BAL Essen: Klares Nein zur Bebauung von Landschaftsschutzgebieten

Ratsherr Manfred Gunkel (am Mikrofon), Ratsfraktion Tierschutz/BAL, seit Jahren engagiert in der BI Haarzopf gegen die Verbauung von Landschaftsschutzgebieten, stadtklimarelevanten Grün- und Freiflächen. Podiumsdiskussion in Haarzopf 2019.
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  • Ratsherr Manfred Gunkel (am Mikrofon), Ratsfraktion Tierschutz/BAL, seit Jahren engagiert in der BI Haarzopf gegen die Verbauung von Landschaftsschutzgebieten, stadtklimarelevanten Grün- und Freiflächen. Podiumsdiskussion in Haarzopf 2019.
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Mit einem klaren Nein zu jedweder Bebauung in Landschaftsschutzgebieten positionierte sich Ratsherr Manfred Gunkel, Ratsfraktion Tierschutz BAL im Rat der Stadt Essen, auf der Podiumsdiskussion der BI Haarzopf am Sonntag in Haarzopf. Die Haarzopfer BI 'Finger weg von Freiflächen' hatte gemeinsam mit der Initiative zur Rettung der Grünflächen in Schöneberg zur Podiumsdiskussion in der Haarzopfer Christus König Kirche eingeladen. Über 400 interessierte Bürgerinnen und Bürger ließen es sich nicht nehmen, an einem Sonntagnachmittag bei schönem Herbstwetter ihre Zeit für das wichtige Kapitel Bauvorhaben in Landschaftsschutzgebieten - Abwehr dieser städtischen Planungen aufzubringen. 
Manfred Gunkel mahnte eine Stadtplanung mit Weitsicht an. 'Bevor auch nur eine einzige klimarelevante Grünfläche verbaut wird, sollte die Stadt erst einmal städtische Innenräume sinnvoll neu entwickeln, Industriebrachen zu Wohnflächen reaktivieren, veraltete Siedlungskomplexe neu gestalten," so Ratsherr Gunkel, der sich auch für Mehrgenerationenwohnen, inklusive und integrative Projekte stadtweit einsetzt.

Einsatz seit 2015 gegen Bauvorhaben in Haarzopf - als einzige Partei
Bereits 2015 positionierte sich die damalige Ratsgruppe, heute Ratsfraktion, Tierschutz BAL auf der Großdemo in Haarzopf klar gegen Bauvorhaben in Landschaftsschutzgebieten - und stand damit unter den Stadtpolitikern völlig alleine dar. Die übrigen Redner bei der damaligen Großdemo, gleich ob von SPD oder Grünen, sprachen klar für die Bebauung. 
Im Stadtrat stand Ratsfrau Elisabeth Maria van Heesch, Ratsfraktion Tierschutz BAL, bei ihrer damaligen Rede zu den geplanten Bauvorhaben, mit dem klaren Nein ihrer Ratsgruppe - heute Ratsfraktion - völlig alleine da. Nicht nur das: Die engagierte Umwelt- und Tierschützerin musste sich angesichts ihrer Erklärung, ihre Ratsgruppe werde die vereinten Bürgerinitiativen bei einem Bürgerbegehren gegen die Bauvorhaben in Landschaftsschutz- und Naturschutzgebieten, auf stadtklimarelevanten tradierten Grün- und Freiflächen unterstützen, von Grünen und SPD beschimpfen lassen. O-Ton aus den Grünen Reihen seinerszeit angesichts der Ankündigung der Unterstützung des Bürgerbegehrens (!): Dies sei 'populistisch'. Ja, ein Bürgerbegehren kommt vom Volke, dem - lateinisch - populus. Dies immerhin haben die Essener Grünen begriffen. Nicht aber ihren völlig verfehlten Gebrauchs eines Modeunwortes.

Partei Mensch Umwelt Tierschutz Essen - Die Tierschutzpartei:
Innovative Stadtplanung statt Zubetonieren von Landschaftsschutzgebieten

Die Ratsmitglieder der Ratsfraktion Tierschutz BAL sowie die Essener Tierschutzpartei fordern die Stadtverwaltung auf, ein Konzept für eine zukunftsorientierte, energetisch wie umweltpolitische im positiven Sinne nachhaltige Stadtplanung vorzulegen.

Ratsantrag der Tierschutzpartei zu Bauverbot in Landschaftsschutzgebieten
"Wir werden in die November-Ratssitzung einen Antrag einbringen, mit dem der Rat die Nichtbebauung von Landschaftsschutzgebieten, stadtklimarelevanten tradierten Grün- und Freiflächen beschließen soll," erläutert Ratsfrau Elisabeth Maria van Heesch, seit Jahren Mitglied des Stadtplanungsausschusses.
'Hier wird es zum Schwure kommen," betont Ratsherr Manfred Gunkel. Sollten die Grünen tatsächlich doch noch eine Kehrtwende hinbekommen, wie vom Grünen Ratsherrn auf der Podiumsdiskussion dargeboten, und den Einsatz der Bürgerinitiativen für den Landschaftsschutz und dessen politische Unterstützung durch die Ratsfraktion Tierschutz BAL nun doch nicht mehr 'populistisch' finden - dann dürften dies die Haarzopfer und Schönebecker Bürger der bevorstehenden Kommunalwahl verdanken. Denn an den von der Ratsmehrheit bislang nicht gesehenen Schutzbedürftigkeit der Landschaftsschutzgebiete und dem Gesamtsachverhalt hat sich seit Aufflammen der Debatte 2015 nicht geändert.
Während die Position der Ratsfraktion Tierschutz BAL unverändert ein klares NEIN zu diesen Bauvorhaben ist.

Autor:

Elisabeth Maria van Heesch Orgass aus Essen

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