So geht es mit Schulen und Kitas in NRW weiter
Schüler lernen bis Ende Januar zu Hause

Es findet bis Ende Januar in NRW kein Unterricht an den Schulen statt.
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  • hochgeladen von Miriam Dabitsch

Nachdem Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) gestern keine klaren Aussagen zur Kinderbetreuung und dem Schulbetrieb in NRW für den Rest des Januars 2021 getroffen hatte, steht jetzt fest: Kitas bleiben eingeschränkt geöffnet, in Schulen findet bis Ende Januar kein Unterricht statt.

Dr. Joachim Stamp (FDP), Familienminister in NRW: "Wir haben aus dem Frühjahr gelernt. Es wird keine Betretungsverbote für Kitas geben." Ab kommenden Montag, 11. Januar, findet ein "eingeschränkter Pandemiebetrieb" statt. Das heißt: Eine Betreuung findet nur in festen Gruppen statt, die Kita-Verträge werden um zehn Stunden pro Woche gekürzt (also von 45 auf 35, von 35 auf 25 und von 25 auf 15 Stunden). Ob die Kita-Gebühren in voller Höhe gezahlt werden müssen, steht noch nicht fest.
 

Weitere Kinderkrankentage für Eltern zur Betreuung auch gesunder Kinder

Gleichzeitig appelliert Stamp an die Eltern, die dazu in der Lage sind, ihre Kinder zu Hause zu betreuen. "Je weniger Kinder in die Kitas kommen, desto einfacher ist es für die Erzieherinnen und Erzieher." Der Bund stelle weitere Kinderkrankentage zur Verfügung, zehn pro Elternteil (für Alleinerziehende 20 Tage). Arbeitnehmer sollten mit Hilfe dieser Tage die Möglichkeit nutzen, ihre Kinder zu Hause zu betreuen. Dafür müssen die Kinder nicht krank sein. Damit soll die Doppelbelastung von Kinderbetreuung und Arbeiten im Homeoffice vermieden werden. 

Präsenzunterricht bis 31. Januar ausgesetzt

Der Schulunterricht in NRW findet bis Ende Januar nicht im Präsenzbetrieb statt - Schüler aller Jahrgangsstufen müssen bis dahin zu Hause lernen, auch Grundschüler und Abschlussklassen. Der Distanzunterricht startet je nach Schule zwischen dem 11. und 13. Januar. 

Notbetreuung in den Schulen

Alle Eltern werden aufgerufen, soweit möglich, ihre Kinder zu Hause zu betreuen, um Kontakte zu reduzieren. Aber: Alle Schulen bieten ein Betreuungsangebot für Schüler der Klassen 1 bis 6 an, die nicht zu Hause betreut werden können oder bei denen eine Kindeswohlgefährdung im Raum steht. Eltern müssen ihre Kinder dafür anmelden, ein Nachweis des Arbeitgebers ist nicht notwendig. "Es wird keinen regulären Unterricht an den Schulen geben", so die Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP). Die Lehrkräfte sollen sich auf den Distanzunterricht konzentrieren können, eine Doppelbelastung durch Präsenz- und Distanzunterricht soll vermieden werden.

Klausuren in Ausnahmen möglich

Klassenarbeiten und Klausuren können in Einzelfällen und nur bei absoluter Notwendigkeit in den Jahrgangsstufen Q1 und Q2 sowie in Berufskollegs auch im Januar noch geschrieben werden. 
Die Abschlussprüfungen sind um neun Tage nach hinten geschoben worden, es werde keine Nachteile für Schüler durch die Pandemie geben. "Sollte es in den kommenden Wochen zu Lockerungen kommen, dann sind die Schulen von Anfang an dabei", versprach Gebauer.

Autor:

Miriam Dabitsch aus Velbert

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