Zum Klimaschutz gehört zwingend eine Verkehrswende
Tierschutzpartei Essen: Radschnellweg Ruhr muss zur Chefsache werden

Ratsfrau Elisabeth Maria van Heesch, Ratsgruppe Tierschutz / BAL im Rat der Stadt Essen (am Rednerpult)
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Dass 2014 gestartete Projekt 'Radschnellweg Ruhr' - es hängt. Es geht nicht voran. Ein fehlendes Voranschreiten der Fahrradmobilität ist aber genau das, was eine ernst gemeinte Verkehrswende für den Klimaschutz nicht gebrauchen kann, zumal nicht im bevölkerungsstarken Ruhrgebiet  mit seinem hohen Verkehrsaufkommen.

Von 101 km Planungsstrecke zwischen Essen und Rheinhausen sind 3 km fertig
"101 km Radschnellweg Ruhr sollten bis 2019 fertiggestellt sein, ein wichtiges Großprojekt, quasi eine Rad-'Auto'bahn quer durch das Ruhrgebiet, so das Ziel der Machbarkeitsstudie, die 2014 der Politik vorgelegt wurde," erläutert Elisabeth Maria van Heesch, Ratsfrau der Ratsgruppe Tierschutz/BAL im Rat der Stadt Essen und für die Tierschützer im städtischen Planungsausschuss.
2016 wurden die Planungen von Straßen.NRW übernommen. Ergebnis: Bislang sind 3 km fertiggestellt, insgesamt durch Einbindung vorhandener anderweitiger Radwege 12 km mehr oder minder gut ausgeschildert befahrbar. 
"Angesichts des bislang in quasi allen beteiligten Städten am Radschnellweg von der Mehrheitspolitik dargebotenen Unwillen einer zügigen Umsetzung der Planungen, der schleppenden Arbeit bei Straßen.NRW ist der nun angekündigte Fertigstellungstermin 2026 wahrscheinlich soviel wert wie die Ankündigungstermine der Flughafeneröffnung in Berlin," so Marco Trauten, Ratsherr der Ratsgruppe Tierschutz/BAL im Rat der Stadt Essen.

Straßen.NRW muss sich umorganisieren: Radplaner sind gefragt
Ein Problem aus Sicht der Tierschutzpartei ist die Unterbesetzung in der zuständigen Planungsabteilung bei Straßen.NRW. "Straßen.NRW müsste dringend hausintern Straßenplanerstellen umschichten in die Planungsabteilung der Radwege, insbesondere für das Projekt RS 1 - Radschnellweg," so Ratsfrau van Heesch.
Die Tierschutzpartei mahnt weiter eine stadtübergreifende Projektplanung an. "Das abschnittweise Denken, die Kleinteiligkeit in einigen Städten - dies alles hat mit einem Schnellweg nicht zu tun und führt zu einer Ausbremsung des Projektes," so die Tierschutzpartei Essen - und fordert eine Konferenz der Oberbürgermeister. "Der Radschnellweg muss in allen beteiligten Städten zur Chefsache werden," so Ratsfrau van Heesch.

Autor:

Elisabeth Maria van Heesch aus Essen

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