Mahnwache zur Jagd&Hund-Messe in Dortmund
Tierschutzpartei: NRW ist Jägerland - Fuchsjagd verbieten!

Aktuell zur Jagd&Hund-Messe in Dortmund meldet die Presse, dass das Interesse an der Jagd ungebrochen sei - laut "Branchen"angaben. Eine boomende Branche, denn mit der Tötung von tierischen Mitgeschöpfen als "Sport" lässt sich viel Geld verdienen - wenn einem das Leid der Tiere egal ist. So zählte der Deutsche Jagd-Verband DJV bundesweit rund 388.530 Jäger. Also MitbürgerInnen, die das Töten von Tieren als Sportart betreiben. Dabei liegt NRW mit 8,1 JägerInnen pro 1000 Einwohnern 'vorn'. Oder unter Tierschutzaspekten einmal wieder ganz hinten.

Sofortiges Verbot der Fuchsjagd gefordert - "Fuchswochen" laufen jetzt an
Die Tierschutzpartei NRW fordert ein sofortiges Verbot der privaten Jagd. "Tiertötungen als Freizeitaktivität und Sportart sind vollkommen unakzeptabel und zeigen den Menschen von einer seiner widerlichsten Seiten," unterstreicht Gabriele Etgeton von der Tierschutzpartei Gelsenkirchen, Jagdbeauftragte, LAG Wildtierschutz, Mitglied des Landesvorstandes der Tierschutzpartei NRW. In aller Schärfe kritisieren die Tierschützer die gesetzlichen Erleichterungen der Fuchsjagd sowie die bevorstehenden 'Fuchswochen' - die keine Wellness- und Hegezeit für die Füchse bedeuten, sondern ein brutales Halali tötungswilliger FuchsjägerInnen.

Mahnwachen vor der Messe "Jagd&Hund"
Mitglieder der Tierschutzpartei NRW werden anlässlich der Messe Jagd&Hund in der Dortmunder Westfalenhalle und auf dem dortigen Messegelände mehrfach Mahnwachen abhalten: Am 28.01.2020 von 9.45 bis 11.15 Uhr, am 01.02.2020 ab 9 Uhr (bis ca. 13 Uhr) gemeinsam mit Vertretern weiterer Tierschutzorganisationen an einer Mahnwache gegen die Jagd sowie die Verherrlichung dieser 'Sportart' durch die Messe Jagd&Hund teilnehmen. Treffpunkt für Interessierte ist bei beiden Mahnwachen der Eingangsbereich der Westfalenhalle, Rheinlanddamm 200 in Dortmund. Teilnehmen werden u.a. die Landesjagdbeauftragte der Tierschutzpartei Gabriele Etgeton sowie die Landesvorstandsmitglieder Angelika Remiszewski und Jörg Etgeton.

Fünf Millionen getötete Wildtiere pro Jahr - Jagd völlig unzeitgemäß
Die deutsche Jägerschaft tötet jedes Jahr rund fünf Millionen Wildtiere. Selbst Haustiere und sogar Menschen werden regelmäßig Opfer dieses blutigen Hobbys. Dabei bestätigen renommierte Wildbiologen längst die Unnötigkeit der Jagd, Wildtierbestände regulieren sich von alleine. 
"Die Jagd als Freizeitbeschäftigung und Hobby ist völlig unzeitgemäß. Niemand muss zur Nahrungsfindung jagen. Es handelt sich also um eine reine Belustigung für Menschen, die Freude am Töten von Tieren haben," so Jagdbeauftragte Etgeton.
"Viele Tiere werden bei der Jagd lediglich verletzt und leiden oft grausam Stunden oder Tage, bevor sie an ihren Verletzungen sterben," so empört wie traurig Elisabeth Maria van Heesch, Fraktionsvorsitzende der Ratsfraktion Tierschutz im Rat der Stadt Essen, Generalsekretärin der Tierschutzpartei Landesverband NRW.

Die Veranstalter der Mahnwache bitten dringend darum, keine Hunde mitzubringen, um dahingehende Konflikte mit den Messebesuchern und deren ggf. mitgeführten Jagdhunden (im Fachjargon der Messe 'Jagdgebrauchshunde') von vornherein zu vermeiden.

Autor:

Elisabeth Maria van Heesch aus Essen

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