Aktionswoche "Rationale Antibiotikaversorgung" des NRW-Gesundheitsministeriums
Tierschutzpartei NRW: Raus aus der industriellen Massentierhaltung - Raus aus Antibiotikamissbrauch

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Antibiotika schlagen bei der Behandlung von Infekten immer seltener positiv an. Ein Grund dafür ist die kontinuierliche Aufnahme von Antibiotika-verseuchtem Fleisch aus der industrialisierten Massentierhaltung durch die (noch) breite Mehrheit der Bevölkerung.

Tierschutzpartei schlägt Alarm - und fordert Ernährungswende
"Die Ärztekammer Westfalen-Lippe fordert heute die Abschaffung des Einsatzes von Antibiotika bei der 'Fleischproduktion'," erläutert Martin Lück, Landesvorsitzender der Tierschutzpartei NRW. Allein bei dem Begriff 'Fleischproduktion' werde ihm aber schon schlecht. "Leben, tierische Mitgeschöpfe als Produkt zu bezeichnen, ist für uns als Tierschützer einfach nur pervers," so der Tierschutzpolitiker.

Ende Antibiotikamissbrauch nur durch Ende Massentierhaltung
"Für die Tierschutzpartei NRW ist es vollkommen alternativlos, den gesundheitsschädlichen wie Krankenbehandlungen torpedierenden Antibiotikaeinsatz in der Massentierhaltung zu verbieten - und damit auch der schöpfungsverachtenden, widerlichen Ausbeutung der Tiere durch ihre Behandlung als Massenkonsumprodukt ein Ende zu setzen," so Elisabeth Maria van Heesch, Generalsekretärin der Tierschutzpartei NRW und Fraktionsvorsitzende der Ratsfraktion Tierschutz im Rat der Stadt Essen. Nur eine Ernährungswende könne eine wirkliche Kehrtwende bringen. 

Tierschutz ist Umweltschutz ist Klimaschutz
"Der Ausstieg aus der Massentierhaltung durch eine Ernährungswende, aber auch eine Hinwendung zu einem generell tierleidfreiem Lebensstil der Gesellschaft, bedeutet gleichzeitig auch einen massiven Durchbruch für den Umweltschutz - und damit den Klimaschutz," so das Fazit des Landesvorsitzenden Martin Lück. Die Aktionswoche des NRW-Gesundheitsministeriums setze mit dem Begriff 'Fleischproduktion' eine widerliche Marke. Inhaltlich gehe es aber um den richtigen Ansatz, den Antibiotikaeinsatz in der Tierhaltung zu verbieten. In Konsequenz könne dies nur das Ende der industrialisierten Massentierhaltung sein, so die NRW-Tierschutzpartei.

Ratsfraktion Tierschutz / Sozial-Liberales-Bündnis im Rat der Stadt Essen: V.l.n.r. Ratsherr Peter Lotz/SLB, Ratsherr Karlheinz Endruschat/SLB, Ratsfrau Elisabeth Maria van Heesch/Tierschutzpartei, Ratsherr Manfred Gunkel/Tierschutzpartei, Ratsherr Marco Trauten/parteilos. Das SLB hat sich 2018 aus ehemaligen Mitgliedern der SPD Essen gegründet.
Autor:

Elisabeth Maria van Heesch aus Essen

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