30 verschiedene Ausbildungsberufe und Studiengängen stehen zur Auswahl
Stadt bildet auch während der Corona-Krise aus

Mit rund 10.000 Mitarbeitern und über 40 Fachbereichen ist die Verwaltung einer der größten Arbeitgeber der Stadt.
  • Mit rund 10.000 Mitarbeitern und über 40 Fachbereichen ist die Verwaltung einer der größten Arbeitgeber der Stadt.
  • Foto: Stadt Essen
  • hochgeladen von Nina van Bevern

Auch während der Corona-Krise ist die Stadt ein verlässlicher Ausbilder in Essen. Mit 30 verschiedenen Ausbildungsberufen und Studiengängen wird eine hohe Bandbreite an Ausbildungsmöglichkeiten für Jugendliche und junge Erwachsene angeboten.

Aufgrund der demografischen Entwicklung erhöht die Stadtverwaltung konsequent die Anzahl an Auszubildenden. Das spiegelt sich auch in den Zahlen wider: Mit rund 10.000 Mitarbeitern und über 40 Fachbereichen ist die Verwaltung einer der größten Arbeitgeber der Stadt.

Anzahl der Auszubildenden steigt konstant an

Die Anzahl der Auszubildenden steigt  konstant an: im Jahr 2020 wurden 345 Auszubildende und junge Nachwuchskräfte eingestellt. Für das diesjährige Jahr sind 388 Einstellungen geplant, von denen der größte Teil bereits realisiert ist. Das liegt vor allem an einem erhöhten Bedarf: Im allgemeinen Verwaltungsdienst werden knapp 30 Prozent der aktuell beschäftigten Mitarbeiter in den nächsten zehn Jahren altersbedingt ausscheiden. "Die Stadtverwaltung weitet das Angebot an unterschiedlichen Ausbildungsberufen immer weiter aus und entwickelt neue Initiativen, um die Arbeitgebermarke für Azubis noch interessanter zu machen", so Oberbürgermeister Thomas Kufen. "Mit dieser hohen Ausbildungsleistung sind wir seit Jahren wichtiger Ausbildungspartner für die Region."

Auch Teilzeitvariante ist möglich 

Auch wurden in den vergangenen Jahren Wege gefunden, auf sich verändernde Bedürfnisse der Auszubildenden einzugehen. Einige Ausbildungsberufe werden zusätzlich in einer Teilzeitvariante angeboten, womit auch Personenkreise die Option auf eine Ausbildung erhalten, denen aus unterschiedlichen Gründen eine Vollzeitausbildung nicht möglich ist. Mit einem breiten Angebot von Praktika zur beruflichen Orientierung bis hin zu Quereinstieg oder Teilzeitausbildungen werden junge Menschen viele Möglichkeiten geboten, sich eine berufliche Karriere aufzubauen. Coronabedingt ist die Zahl der Praktikumsplätze derzeit allerdings etwas reduziert.
"Ich hoffe, dass die Essener Unternehmen dem Beispiel folgen und auch weiterhin auf Ausbildung setzen", so Kufen abschließend. "Denn jungen Menschen eine Perspektive zu bieten, ist eine Win-Win-Situation für Unternehmen und Auszubildende. Beide Seiten profitieren voneinander und stellen sich gemeinsam für eine erfolgreiche Zukunft auf."

Autor:

Lokalkompass Essen aus Essen-West

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