RWE verliert 1:3 beim WSV
Aus im Halbfinale des Niederrheinpokals

RWE-Mittelfeldspieler Thomas Eisfeld wird von drei Wuppertalern attackiert.
  • RWE-Mittelfeldspieler Thomas Eisfeld wird von drei Wuppertalern attackiert.
  • Foto: Markus Endberg
  • hochgeladen von Michael Köster

Rot-Weiss Essen ist erneut im Halbfinale des Fußball-Niederrheinpokals ausgeschieden. Beim Liga-Konkurrenten Wuppertaler SV verlor der Tabellenzweite mit 1:3. Im Finale am 21. Mai trifft der WSV wie schon im vergangenen Jahr auf den SV Straelen. Für RWE geht's am Samstag in der Regionalliga beim SV Rödinghausen weiter.

Vor dem Evergreen sickerte der erste Transfer der Rot-Weissen für die kommende Spielzeit durch. Vom Drittligisten SC Verl soll Angreifer Ron Berlinski kommen. Im Zoo-Stadion musste Trainer Christian Neidhart noch mit seinem bewährten Personal auskommen. Und trotz der Strapazen der vergangenen Wochen nahm er nur zwei Wechsel vor: Felix Bastians und Nils Kaiser rückten für Oguzhan Kefkir und Niklas Tarnat in die Startelf.
Von Beginn an schenkten sich die beiden Erzrivalen nichts, wobei der WSV vor 11.700 Zuschauern recht rustikal zu Werke ging. Offenbar das richtige Rezept: Schon nach 17 Minuten erzielte Roman Prokoph das Führungstor für die Gastgeber. Wenig später hielt der Ex-Essener Kevin Pires Rodrigues bei einem Freistoß aus 28 Metern einfach mal drauf und überraschte RWE-Torwart Jakob Golz im kurzen Eck. 2:0 nach 21 Minuten. Schlechter hätte das Pokalspiel für RWE nicht beginnen können.
Die Treffer zeigten zunächst Wirkung. Doch dann kamen die Essener besser in Tritt, drängten die Wuppertaler in die Defensive und schafften durch einen Kopfball von Marius Kleinsorge (36.) den Anschlusstreffer.

Statt Ausgleich 3:1

Ähnlich engagiert ging es in Durchgang zwei weiter. Erst verpasste Roman Prokoph per Kopf nur knapp das dritte Wuppertaler Tor (49.), dann zwang Simon Engelmann Torwart Sebastian Patzler zu einer Glanzparade (52.). Und nach der anschließenden Ecke konnte auch Felix Bastians den WSV-Keeper nicht überwinden. RWE drängte auf den Ausgleich - und wurde böse erwischt: Eine Freistoßflanke von Kevin Pires Rodrigues setzte Roman Prokoph per Kopf zum 3:1 in den Winkel (69.).
Christian Neidhart reagierte mit einem Dreifach-Wechsel, doch die ganz große Möglichkeit zum erneuten Anschlusstreffer fehlte. Kurz vor Schluss verhinderte Jakob Golz nach Schuss von Kevin Hagemann mit einem Reflex sogar eine noch höhere Niederlage.

Autor:

Michael Köster aus Essen-Borbeck

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