RWE siegt 4:0 gegen Lippstadt
Münster bleibt jedoch Tabellenführer

RWE-Außenstürmer Isaiah Young im Laufduell mit Lippstadts RWE-Leihgabe Felix Schlüsselburg.
  • RWE-Außenstürmer Isaiah Young im Laufduell mit Lippstadts RWE-Leihgabe Felix Schlüsselburg.
  • Foto: Markus Endberg
  • hochgeladen von Michael Köster

Rot-Weiss Essen kann noch gewinnen. Nach drei enttäuschenden Unentschieden in Oberhausen und Aachen sowie gegen Mönchengladbach II (jeweils 1:1) besiegte die Truppe von Trainer Christian Neidhart den SV Lippstadt mit 4:0. Zuvor hatte Tabellenführer Preußen Münster sein Nachholspiel gegen Fortuna Köln mit 1:0 gewonnen.

Angesichts der jüngsten Pleiten war die Stimmung innerhalb der Mannschaft gewiss nicht optimal. Vor dem Anpfiff sickerte dann auch noch die Nachricht von Daniel Davaris Suspendierung durch. Nach seinen Fehlern bei der 0:2-Niederlage in Ahlen hatte der RWE-Kapitän seinen Stammplatz im Tor an Jakob Golz verloren und seine Degradierung nicht klaglos hingenommen.
Der Stimmung auf den Rängen tat das jedoch keinen Abbruch. Die zuletzt so enttäuschten RWE-Fans feuerten das Team unentwegt an, obwohl bei allem Einsatz zunächst der letzte Pass nicht ankam. Doch dann warf Isaiah Young auf Links den Turbo an und bediente Simon Engelmann, der den Ball zum 1:0 (22.) einschob. Vier Minuten später hätte der Torjäger beinahe den zweiten Treffer nachgelegt, doch Lippstadts Torhüter Gianluca Reck roch den Braten und fing den Lupfer ab.

Lippstadts Torwart hilft

RWE war überlegen, doch auch die Gäste spielten durchaus nach vorn und hatten die eine oder andere Halbchance. Dann allerdings faustete sich Gianluca Reck eine scharfe Hereingabe von Thomas Eisfeld ins eigene Netz. Und so ging es diesmal mit einer beruhigenderen 2:0-Führung in die Pause.
Auch nach dem Seitenwechsel blieb RWE vor 10.123 Zuschaueam Drücker und setzte Lippstadt unter Druck. Man wollte ganz offensichtlich was fürs Torverhältnis tun. Die logische Folge: Das 3:0 durch Thomas Eisfeld (58.), der nach Querpass von Marius Kleinsorge am zweiten Pfosten abstaubte.
Christian Neidhart wechselte hernach gleich dreifach, und Joker Zlatko Janjic hätte sich fast mit dem 4:0 eingeführt. Das hätte der zweite Joker Cedric Harenbrock dann machen müssen, doch sein Schuss zischte um Zentimeter am langen Eck vorbei (86.). Doch aller guten Dinge sind bekanntlich drei: In der Nachspielzeit traf Felix Herzenbruch zum 4:0-Endstand.

Autor:

Michael Köster aus Essen-Borbeck

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