2:0 gegen Potsdam
SGS Essen ist zurück in der Erfolgsspur

Nach der 0:7-Pleite gegen Hoffenheim war die SGS endlich wieder siegreich.
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Nach der empfindlichen 0:7-Klatsche im vergangenem Spiel gegen die TSG Hoffenheim ist die SGS Essen wieder zurück in der Erfolgsspur: Am fünften Spieltag der Flyeralarm-Frauenbundesliga gewannen die Essenerinnen gegen den 1. FFC Turbine Potsdam vor 1.100 Zuschauern im heimischem Stadion Essen verdient mit 2:0.

"Wir hatten in Hoffenheim einen rabenschwarzen Tag. Ich bin heilfroh, dass wir nach dem Debakel die richtige Antwort gegeben haben und uns hier so präsentiert haben", war SGS-Trainer Markus Högner nach dem Sieg gegen die Turbine sichtlich erleichtert. 
 
Das Spiel war zunächst ziemlich ausgeglichen, wie auch Gäste-Trainer Matthias Rudolph fand: "Die ersten 20 Minuten war es ein offenes Spiel mit Chancen auf beiden Seiten. Danach haben wir leider den Faden verloren. Wir sind nicht mehr aus der eigenen Hälfte rausgekommen und die Aggressivität in den Zweikämpfen hat gefehlt", monierte er. Diese Ansicht teilte auch sein Trainer-Kollege: "Wir hatten die ersten 15 Minuten Probleme ins Spiel zu kommen", kritisierte Högner.

1:0 durch Lea Schüller 

Die Essenerinnen fanden jedoch immer besser in die Partie hinein und hatten in der gesamten ersten Hälfte die besseren Torchancen. In der 22. Spielminute zog Marina Hegering flach ab – der Ball ging jedoch wenige Zentimeter am Kasten vorbei. Kurz darauf war es Turid Knaak (23.), die das Eins-gegen-Eins-Duell mit Torhüterin Vanessa Fischer verlor und freistehend vergab. Kurz vor dem Pausenpfiff erhöhten die Ruhrstädterinnen nochmal den Druck und bekamen dann auch den verdienten Führungstreffer: Knaak legte mit einem starkem Pass in den Strafraum auf Lea Schüller ab. Die brauchte nur noch locker zum 1:0 (44.) für die Essenerinnen einzuschieben.

Potsdam startet besser in zweite Hälfte

Die zweite Halbzeit begann für den FFC besser: "Wir wollten da nochmal Gas geben und das ist uns auch gelungen", war Rudolph überzeugt. Die Gäste übten vermehrt Druck aus und dominierten zunächst die Partie. Doch die Ruhrstädterinnen fanden wieder besser hinein. Jacqueline Klasen (77.) erhöhte nach einem Abwehrfehler zum 2:0 für ihre Mannschaft.

Nicole Anyomis (81.) Schuss verfehlte den Kasten nur um wenige Zentimeter. Auch Schüller hatte in der 82. Minute die dicke Chancen auf das 3:0. Die Nationalspielerin dribbelte völlig allein auf das Tor zu und schoss haarscharf am gegnerischen Gehäuse vorbei.  Somit blieb es bei einem Endstand von 2:0 aus Essener Sicht. "Das SGS-Gen kam heute zu trage. Wir waren das ganze Spiel über präsent", befand Högner. 

Am Sonntag, 13. Oktober, geht es für die SGS auswärts gegen den FF USV Jena. Anpfiff der Partie ist um 14 Uhr.

Autor:

Charmaine Fischer aus Essen

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