Karneval in Arnsberg: Schneesturm begleitet Lindwurm

19. Februar 2012
14:00 Uhr
Arnsberg, Arnsberg
78Bilder

Zeigte sich das Wetter beim „Lindwurm der Freude“ vor einem Jahr noch mustergültig - so hatten die Närrinnen und Narren in diesem Jahr mit nahezu allen Seiten des (April-)Wetters zu kämpfen. Den Teilnehmern und Zuschauern konnte es aber nur wenig anhaben.

Schnee, Hagel, Regen, Wind und - man glaubt es kaum - auch Sonne: Alles, was das Wetter bieten konnte stand zur Begleitung des Arnsberger Umzuges - dem „Lindwurm der Freude“ - zur Verfügung.
Mit Spannung und einem Blick ´gen Himmel war der Umzug der Arnsberger Karnevalisten am Sonntag erwartet worden. Und entlang der Umzugsstrecke, die vom Parkplatz am Hallenbad, über Gutenbergplatz, Brückenplatz und Böhmerstraße auf den Steinweg/Alter Markt führte wurden die vielen Zaungäste nicht enttäuscht.
In bunten Kostümen und mit ausgefallenen Ideen präsentierten sich die Teilnehmer des Umzuges aus der ganzen Stadt den Gästen in Arnsberg. Erstmals war man richtig stolz, alle drei großen Karnevalsgesellschaften aus der Stadt im Lindwurm zusammengeführt zu haben. Und so ließen sich die Jecken der KLAKAG um ihren Prinzen „Peter vom Altstadttunnel“ gerne von einer starken Gruppe der KG Blau-Weiß Neheim sowie von den Aktiven der Hü-Ka-Ge begeleiten, die in den letzten Jahren schon Umzugserfahrung in Arnsberg gesammelt hatten.
Wie in jedem Jahr waren es aber vor allem die an Arnsberg grenzenden Ortsteile sowie zahlreiche Initiativen, die den Karnevalsumzug bereicherten. Von den Aktiven aus Muffrika oder Gierskämpen (und ihrem Wunsch nach Kunstrasen...) bis zur 5. Kompanie der Bürgerschützengesellschaft oder so manchem Stammtisch: Während des rund zweistündigen Umzuges wurde viel fürs Auge und die Tüten der Kinder geboten.
Als eine der wohl größten Gruppen ging wieder mal die Tanzschule Marohn in die Umzugsgeschichte ein, die mit über 100 großen und kleinen Tänzern, die als Affen verkleidet waren, auflief.
Nach dem Umzug schien für rund zwei Stunden die Sonne über dem Neumarkt, wo wieder die große Abschlussparty gefeiert wurde. Erst als dann Dauerschnee einsetzte suchten viele Jecken auf dem Platz das Weite.

Autor:

Frank Albrecht aus Arnsberg

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