Närrisches Varieté überzeugt bei "der Party" in Hüsten

11. Februar 2012
18:00 Uhr
Hüsten, Arnsberg
36Bilder

Das war schon mehr als man bei einer Prunksitzung vermutet hätte: „Die Party“ nennt sich das Event seit einigen Jahren nun in Hüsten und hatte in diesem Jahr seinen Namen wirklich verdient.
Konnte man beim Empfang der befreundeten Karnevalsgesellschaften sowie der Gäste durch die Hü-Ka-Ge noch die Ehrung von Hermann Vogt für seine 30-jährige Mitgliedschaft in der Gesellschaft als Höhepunkt ansehen, so legten die Narren in Hüsten kurze Zeit später noch einiges ´drauf.
Mit dem Einzug aller Akteure war man in Hüsten angetreten, das Publikum in der Schützenhalle Hüsten bestens zu unterhalten. So waren auf der Bühne schnell die aktuellen Prinzenpaare vorgestellt und auch Nicole Welke vom Bund Westfälischer Karneval waltete ihres Amtes: Für das 75-jährige Bestehen der Hü-Ka-Ge, das diese aber nicht groß feiern wollte, gab´s eine schicke Fahnenschleife.
Sitzungspräsident Rainer Köster machte dann die Bühne frei für die Tanzgarde der Hü-Ka-Ge, die beim Tanzturnier 2011 den ersten Platz in der Kategorie „Gardetanz“ geholt hatte: 19 Mädchen in tollen Kostümen stellten ihren aktuellen Gardetanz vor, der kräftig beklatscht wurde.
Munter ging´s danach weiter - nach vielen Jahren konnte „Aladin“ - alias Gerd Kutzner aus Sundern - auf der Hüstener Bühne begrüßt werden. Toll gereimt stellte Aladin, der diesmal ohne seine Schuhe aus 1001 Nacht gekommen war, sein fundiertes Wissen über das Leben in Hüsten unter Beweis. Von der Kooperation des SV 09 mit Schalke, über die Großpfarrei St. Petri bis hin zur Schließung der Kult-Gaststätte „Brückenkeller“ ließ Aladin nichts unberücksichtigt. Selbst die Diätenerhöhung im Landtag wurde erwähnt und Klaus Kaiser - zu Gast in Hüsten - direkt angesprochen.
Mehr sehens- als hörenswert tanzten die „Ladies“ der Hü-Ka-Ge in einheitlichen Gewändern auf der Bühne. Ihr Showtanz überzeugte mit einer gelungenen Choreografie. In die passte auch die neue Ehre für Werner Ebbert, der auf der Bühne zum neuen Ehrensenator gekürt wurde.
Vom reinen Karneval weg verzauberte der Hüstener Künstler „Chris Monroe“ (Christian Braatz) sein Publikum. Gemeinsam mit Assistentin Julia bekamen die Gäste Befreiungs- und Verwandlungstricks zu sehen. Und als die Assistentin sich durch den Körper des Meisters zwang, war die Halle nicht mehr zu halten - eine Zugabe war fällig. Die wurde auch von den anderen Akteueren abverlangt: Die Trommler von „RumsBums“, Männerballett und Yvie ließen sich feiern.

Autor:

Frank Albrecht aus Arnsberg

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