Theaternacht: Und abends geht's zum Phoenix-See

10. September 2011
15:00 Uhr
Phoenix-See, 44263, Dortmund
Der Phoenix-See wird zur großen Theaterbühne...
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  • Der Phoenix-See wird zur großen Theaterbühne...
  • Foto: Veranstalter/Montage
  • hochgeladen von Peter J. Weigel

Nur einmal, beim großen Flutungsfest, gab‘s am Phoenix-See eine größere Portion Kultur. Am Samstag, 10. September, gibt‘s ein richtiges Kultur-Spektakel.

Die Dortmunder DEW21-Theaternacht hat sich bei ihrer zehnten Auflage nämlich den Phoenix-See als Bühne und fulminanten Schlussakkord ausgeguckt.

Dort findet das große Abschlussfest statt, bei dem Nymphen und gigantische Feuerwesen die Besucher rund um die Burg und am Hafenbecken verzaubern wollen. Tagsüber kann man Dortmunds Spielstätten erkunden, die in die neue Saison starten, und abends geht‘s zum See...

Rund 10.000 Besucher erwartet Horst Hanke-Lindemann, künstlerischer Leiter der Theaternacht, die erneut von DEW21 gesponsert wird. Mit Blick auf die Unglücke in Duisburg (Loveparade) und Belgien (Rockkonzert) wird seit Wochen an einem Sicherheitskonzept gefeilt. 60 Wachleute sind am Samstag im Einsatz, dazu DLRG, Rotes Kreuz, Polizei und Feuerwehr. Und so dürfen sich die Theaterfreunde unbekümmert auf die kulturelle Nacht der Nächte freuen. Doch bevor gegen 23 Uhr die Nymphen und Nixen von „artscenico“, begleitet von Alphörnern, Sousaphonen (Tuba) und dem Hörder Männerchor „Harmonie“ dem Hafenbecken entsteigen, geht‘s auf zwei Bühnen richtig rund. Auf Bühne eins wollen ab 21 Uhr die „Besten aus dem Westen“ ein Potpourri der guten Laune präsentieren. Unter anderem mit dabei: Bruno „Günna“ Knust, Kabarettistin Lioba Albus sowie Songpoet Fred Ape. Parallel gibt es auf Bühne Numero zwei „Magische Momente“ mit Daria Nitschke und ihrem Erzähltheater, gefolgt vom „Charolija Teatar“, das Auszüge aus der Gipsy-Operette „Papusha“ präsentiert. In „Mr. Pilks Irrenhaus“ nimmt das „Theater im Depot“ sein Publikum mit, Lieder und Chansons von Udo Jürgens lässt das „Roto-Theater“ Revue passieren.

Nicht zu vergessen: Die Paraden, Walk-Acts und Inszenierungen auf dem Freigelände an der Hörder Burg, die ebenfalls um 21 Uhr starten. Etwa die Feuer-Reise der „Evil Flames“, die einen knarrigen Feuerwagen durch die Menge ziehen, begleitet von „Tyriorn“, dem Feuergiganten und seinen Schergen.

Infos zur Theaternacht

Bevor am Samstag, 10. September, gegen 21 Uhr das große Abschlussfest am See steigt, starten 13 Theater in die neue Saison und sorgen in der ganzen Stadt für ein nachmittags- und auch abendfüllendes Programm: Theater Fletch Bizzel, Begegnungszentrum Deusen, Stadttheater, Roto-Theater, Theater Wichern, Theater Olpketal, Balou, Cabaret Queue, Theater im Depot, Spiegelzelt am U, Musiktheater Piano, Naturbühne Hohensyburg und das Turbo Prop Theater

Karten für die Theaternacht gibt es ausschließlich im Kultur-Info-Shop in der Sparkasse, Katharinenstraße 1

Einheitspreis 15 Euro (10 Euro Naturbühne) für eine Abendveranstaltung, für die man sich entscheiden muss

Die Nachmittagsveranstaltungen und Late-Night-Partys sind frei

Auch die Abschlussveranstaltung am See kostet keinen Eintritt

Die Theaternacht-Tickets berechtigen zur freien Ab- und Anreise mit Bus oder Bahn
Infos: www.dortmunder-theaternacht.de

Der Phoenix-See wird zur großen Theaterbühne...
Nymphen, Nixen und Fabelwesen werden in der Nacht das Seegelände bevölkern.
„total verglückt“: Straßenperformance mit Barbara Müller.
Auf der Bühne: Stegreif-Comedian Bruno „Günna“ Knust, das enfant terrible der Ruhrgebietskomiker.
Das Charolija Ensemble zeigt Auszüge aus „Papusha - die Gipsy Operette“. Nach drolligen Geschichten von Heinrich Hoffmann und anderen grausigen Erzählungen.
Heizt dem Publikum ein: „Tyriorn“ mit seiner Feuer-Show.
Die "Evil Flames" lassen die Elemente toben...
Um 20 Uhr bittet das "Turbo Prop Theater" zum "Heimatabend" in die Burgunderstraße 5.
20.30 Uhr
Zur romantischen Märchennacht mit „Ronja Räubertochter“ bittet die Naturbühne Hohensyburg, Syburger Dorfstraße 60, ihr Publikum (20.30 Uhr).
Über „Sex in der Krise“ hat Kabarettist Hubert Burghardt ab 20 Uhr im Cabaret Quue an der Hermannstraße 74 einiges zu erzählen.

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