Schwarzrote (Rad-)Wander*innen: Die vergessene Revolution im Ruhrgebiet

„Am 13. März putschte Kapp gegen die Reichsregierung in Berlin. Am 15. März begann der eiligst ausgerufene Generalstreik. Bis zum 29. März traten allein im Ruhrgebiet mehr als 330.000 Arbeiter und Arbeiterinnen in den Streik. Eben diese ArbeiterInnen bildeten in den Städten spontan die sogenannten Arbeiterwehren. Außerdem organisierten sich 80. – 120.000 Arbeiter*innen ebenso spontan in der „Roten Ruhr Armee“.

Hinter der Front passierte aber noch viel mehr, und genau darum soll es bei der Radtour gehen. Auf den Spuren der Märzrevolution werden wir Stationen in Duisburg Walsum, Dinslaken, Bruckhausen und Krudenburg anfahren. An den einzelnen Stationen werden wir einzelne Aspekte der Revolution betrachten (Wie wurden die Betriebe verwaltet? Wie wurden die Städte verwaltet? Welche Rolle spielten die Frauen? Wie wurde auf antisemitische Propaganda reagiert? Und zahlreiche andere Fragen mehr) und natürlich auch den Toten Arbeiter*innen gedenken.
Die Tour ist auch für ungeübte Fahrer*innen geeignet.
Neben den Haltepunkten der Tour werden wir mehrere kleine Pausen machen und in Walsum auf einen Snack im Café am Friedhof einkehren.

Am: Samstag, 19. März 2022
Was: Radtour
Start: 10 Uhr ab Duisburg HBF mit dem Fahrrad
Ende: 18:00 Uhr (Wesel Bf)
Teilnahmebeitrag: gegen Spende (Entscheidungshilfe: 1 Bruttostundenlohn) – Konto: FAUD / Volksbank Rhein-Ruhr eG / IBAN: DE25 3506 0386 1112 5200 05 – Verwendungszweck 1920

Ab sofort könnt ihr auch der Signal-Gruppe -> der Schwarzroten Rad-/Wander*innen beitreten!

Ab sofort könnt ihr euch zu allen Touren über dieses Formular anmelden ->!

Der Teilnahmebeitrag (Spende – Entscheidungshilfe: 1 Bruttostundenlohn) kann gerne schon vorab auf unser Kto. überwiesen werden – oder auf der Tour an den Guide gegeben werden.

FAU-Düsseldorf
Volksbank Rhein-Ruhr eG
IBAN: DE25 3506 0386 1112 5200 05
BIC: GENODED1VRR
Verwendungszweck: 1920

Ab Düsseldorf HBF könnt ihr mit dem Regional Express oder der S-Bahn nach Duisburg fahren (oder mit der U79).

Eine Listen mit Gedenkorten:
http://www.ruhr1920.de/
http://www.denkmalliste.org/denkmallisten.html

Autor:

Düsseldorf Freie Arbeiter*innen Union aus Düsseldorf

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