Reliefplatte mit Sinnspruch für neuen „Eisernen Mann“

4. April 2012
15:30 Uhr
Forstgarten, Kleve
3Bilder

Auf Initiative des Freundeskreises Museum Kurhaus und Koekkoek-Haus Kleve e.V. wurde 2004 anlässlich des 400. Geburtstags von Johann Moritz von Nassau-Siegen im Klever Amphitheater der „Neue Eiserne Mann“ errichtet. Die Skulptur von Stephan Balkenhol ersetzt das legendäre Trophäenmal, das Johann Moritz 1653 als Widerpart zur „Pallas Athene / Minerva“ . errichten ließ und das seit Ende des 18. Jahrhunderts verloren war. Der neue „Eiserne Mann“, in den historischen Parkanlagen, ist inzwischen zu einem wichtigen Wahrzeichen von Kleve geworden.
Zum „Eisernen Mann“ des Johann Moritz von Nassau-Siegen gehörte ein in den Sockel der Skulptur gemeißelter Sinnspruch, der beinahe ebenso berühmt war wie die Figur selbst: „OMNES NATURA IUDICES NON ARTIFICES FECIT – Alle hat die Natur zu Kritikern gemacht, aber nicht alle zu Künstlern“. Als essentieller Teil der Gesamtkonzeption gehört er unbedingt auch zum „Neuen Eisernen Mann“. Der Freundeskreis hat deshalb jetzt eine Runde, 200 kg schwere und 150 cm im Durchmesser, Gussplatte mit diesem Sinnspruch in lateinischer Inschrift und mit weiteren Erläuterungen zur Geschichte des Denkmals fertigen lassen, sie ist im Boden unmittelbar vor der Skulptur installiert. Den ergänzenden Text für diese Plakette hat Wilhelm Diedenhofen entworfen. Zusätzlich soll in absehbarer Zeit eine Erläuterungstafel mit allen wichtigen Daten zum Eisernen Mann und der Plakette in der unmittelbaren Umgebung angebracht werden.
Am Mi. 04.April gegen 15:30 Uhr wurde die Reliefplatte mittels roten Tuchs enthüllt und an den Bürgermeister der Stadt Kleve übergeben, der sich bedankte: “..bei allen Beteiligten die mitgeholfen haben dieses Projekt zu realisieren.“ Daher “Großer Bahnhof“ in den historischen Parkanlagen, mit dabei: Prof. Harald Kunde (Leiter des Museum Kurhaus Kleve), Klaus Hommel vom Freundeskreis, BM Theo Brauer, Heinz Roelofsen (Stifter der Gussplatte), Dr., Roland Mönig (stellvertr. Museumsleiter), Drs. Guido de Wird (Senior Kurator), Wilhelm Diedenhofen (Verfasser der Innschrift) und Alfred Jansen (Architekt).
Die Innschrift würde übersetzt etwa wie folgt laute: - Die Natur hat alle zu Kritikern gemacht aber nicht alle zu Künstlern. Die Säule mit der Trophäe des Eisernen Mars errichtet unter der Aufsicht des Fürsten Johann Moritz von Nassau, aufgestellt im Jahre 1653. Durch kriegerische Ereignisse im Jahre 1794 zerstört, durch die Freunde des Museums als Stifter und die Kunst Stephan Balkenhols im Jahre 2004 wiederhergestellt.

Autor:

Karl Heinz Stoffels aus Kleve

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