Hilfe durch fünf Säulen

Sibylle Weber, Jürgen Wiechert, Birgit Mescher, Monika Kostorz, Bürgermeister Friedrich-Wilhelm Rebbe und Thomas Reimann (v.li.) wollen die Nahversorgung in Fröndenberg sicher stellen.
  • Sibylle Weber, Jürgen Wiechert, Birgit Mescher, Monika Kostorz, Bürgermeister Friedrich-Wilhelm Rebbe und Thomas Reimann (v.li.) wollen die Nahversorgung in Fröndenberg sicher stellen.
  • hochgeladen von Peter Benedickt

„Für ältere Bürger muss es eine Grundversorgung geben“, haben sich die Vertreter des Sozialen Netzwerkes und die Fröndenberger Gleichstellungsbeauftragte Birgit Mescher bereits Gedanken gemacht.
Für Senioren wird in Zukunft die Frage immer mehr in den Vordergrund rücken: „Wie kann ich mich in den einzelnen Stadtteilen auch in Zukunft ausreichend versorgen?“
„Der Mühlenberg ist nach der Schließung des Lebensmittelgeschäftes schon seit geraumer Zeit ein weißer Fleck“, präzisiert Bürgermeister Friedrich-Wilhelm Rebbe. „Jetzt ist auch Ardey dazu gekommen.“
Wenn weitere Läden (auch Bank-Filialen oder Post beispielsweise) schließen, wird das Problem der Erreichbarkeit entsprechender Angebote bald ganz Fröndenberg betreffen.
Und hier setzt das DORV (Dienstleistung und ortsnahe Rundum-Versorgung ) -Projekt mit einem Fünf-Säulen Modell an. Es sieht den Aufbau eines Zentrums mit Lebensmitteln für den täglichen Bedarf vor, das mit Dienstleistungen und bürgernahen sozialen Bereichen gekoppelt, ortsnah angeboten werden. Es wird zugleich auch ein wichtiger Kommunikationsmittelpunkt.
Vertreter des Sozialen Netzwerkes haben sich im Vorfeld „schlau“ gemacht und entsprechende Zentren in Barmen und Jülich besucht. Mit im Boot ist Investor Marco Bestvater, der sich den Leerstand im ehemaligen Coop-Laden auf dem Mühlenberg durchaus als Nahversorger-Mittelpunkt vorstellen kann. Von ihm ging auch die Initiative aus.
„Wir werden eine Analyse erstellen und die Bürger von beginn an mit einbinden“, beschreibt Birgit Mescher die ersten Schritte.
„Es geht uns auch um Nachhaltigkeit.“ Auf einer Karte hat die Gleichstellungsbeauftragte alle Versorger vermerkt. Und dort sind Lücken deutlich zu erkennen.
Ein Vortrag („Wie kann man Grundversorgung und Dienstleitungen in einem Stadtteil nachhaltig erhalten?“) am kommenden Montag, 28. Januar, 18 Uhr, im Stiftsgebäude soll Transparenz in das Angebot bringen. Dazu sind neben den Vertretern der Politik, Verwaltung und sozialer Organisationen auch die Bürger eingeladen.

Autor:

Peter Benedickt aus Fröndenberg/Ruhr

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