Bilanz des Unwetters
Keine großen Sachschäden für die Stadtwerke

Volker Kretschmer, technischer Leiter der Stadtwerke Fröndenberg Wickede. Foto:  Stadtwerke Fröndenberg
  • Volker Kretschmer, technischer Leiter der Stadtwerke Fröndenberg Wickede. Foto: Stadtwerke Fröndenberg
  • hochgeladen von Andrea Rosenthal

Fröndenberg. „Die Trinkwasserversorgung war zu keinem Zeitpunkt gefährdet. Die Stromversorgung wurde auf Grund überschwemmter Keller teilweise straßenweise außer Betrieb genommen. Die Stromversorgung seitens der Stadtwerke wurde bis Montagnachmittag wiederhergestellt. Auch die Erdgasversorgung wurde durch das Regenunwetter vom Sonntag nicht beeinträchtigt.“ – So lautet das knappe erste Fazit des Technischen Leiters der Stadtwerke Fröndenberg Wickede, Volker Kretschmer. Während des Unwetters am 4. Juli waren bis zu 160 Liter pro Quadratmeter pro Stunde gemessen worden. 50 Meter neben der Regenfront waren es nur 60 Liter. Das Unwetter am Donnerstagabend in Dellwig, Langschede und Altendorf führte aus Stadtwerkesicht nicht zu größeren Schäden.

Während bei den kommunalen Versorgungskomponenten so gut wie keine Schäden auftraten, und die Versorgung im Laufe des Montags wiederhergestellt wurde, ist die Hausinstallation in einigen Häusern durch das Wasser so in Mitleidenschaft gezogen worden, dass die Stromversorgung erst nach Überprüfung oder Instandsetzung durch ein Installateurunternehmen wiederhergestellt werden konnte. „Wir selber hatten großes Glück: Keine Trafostation war beschädigt oder ausgefallen. Hier und dort waren mal Leitungen vom Erdreich freigespült worden. Es hat auch eine Gasversorgungsleitung zu einen Wohnhaus Schaden genommen. Das konnte aber alles innerhalb von Stunden repariert werden. Das Stromproblem im Neuapostolischen Seniorenzentrum ist ebenfalls ein „kundenseitiges“ Problem und wird dort intern gelöst. Die Stadtwerke liefern Strom, Gas und Wasser dorthin, sobald die Haustechnik wieder läuft.

Helfen konnten die Stadtwerke auch bei der Stabilisierung des Angelteichs in Westick. In Zusammenarbeit mit der Mendener Firma Herbrügger wurden insgesamt 213 Big Packs mit Sand gefüllt und auf einen Supermarkt-Parkplatz in Westick geschafft. Von dort aus konnten THW und Feuerwehr das Material abholen und zur Dichtung und Stabilisierung des Teich-Dammes einsetzen. Die Stadtwerke hatten schnell und unbürokratisch vier LKW und einen Radlader bereitgestellt. Die Big Pack-Lieferung erfolgte bereits in der Nacht zum Dienstag. Die Stadtwerke hatten für die Aktion in der Nacht Mitarbeiter aktiviert. „Von den Kollegen hat keiner auf die Uhr geschaut. Das war großartiges Teamwork“, so Volker Kretschmer.

Autor:

Lokalkompass Menden-Fröndenberg-Balve-Wickede aus Menden (Sauerland)

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