Nach Brand ist das Mehrfamilienhaus bis auf Weiteres nicht bewohnbar
Küchenbrand in einem Mehrfamilienhaus in Gelsenkirchen Hassel - Mehrere Personen über Drehleitern gerettet

Nach Brand ist das Mehrfamilienhaus bis auf Weiteres nicht bewohnbar
  • Nach Brand ist das Mehrfamilienhaus bis auf Weiteres nicht bewohnbar
  • Foto: @Feuerwehr Gelsenkirchen
  • hochgeladen von Heinz Kolb (SPD

Gelsenkirchen. Am heutigen Samstagmorgen. 31. Juli. 2021 meldeten Anrufer um 8:21 Uhr der Leitstelle der Feuerwehr Gelsenkirchen einen Brand in der Polsumer Straße in Hassel. Aufgrund der Meldung, dass sich noch Personen im Gebäude befinden, denen der Fluchtweg über den Treppenraum abgeschnitten sei, wurde umgehend eine große Anzahl an Kräften der Feuerwachen Hassel, Buer und Altstadt sowie des Rettungsdienstes unter dem Stichwort "Feuer mit Menschenleben in Gefahr" zum Einsatzort entsandt.

Insgesamt wurden so 19 Personen aus ihren Wohnungen befreit

Die ersteintreffenden Einsatzkräfte fanden eine starke Rauchentwicklung in einer Wohnung im zweiten Obergeschoss eines viergeschossigen Wohn- und Geschäftshauses vor. Mehrere Personen machten sich an Fenstern bemerkbar und konnten nicht mehr eigenständig aus dem Gebäude fliehen. Umgehend wurden zwei Drehleitern in Stellung gebracht sowie Trupps zur Menschenrettung in das Gebäude geschickt. Insgesamt wurden so 19 Personen aus ihren Wohnungen befreit, davon zehn über die beiden Drehleitern. Anschließend konnte der Küchenbrand in der betroffenen Wohnung schnell abgelöscht werden.

Unterstützung von Rettungskräften aus Gladbeck

Durch den Notarzt und die Besatzungen der Rettungswagen, unterstützt durch Rettungskräften aus Gladbeck, erfolgte eine Sichtung aller Bewohner. Dabei wurde bei zwei Personen eine Rauchgasvergiftung festgestellt, die im Krankenhaus behandelt werden musste. Alle weiteren Bewohner wurden im weiteren Verlauf in einem Linienbus betreut.

Da das Haus bis auf Weiteres nicht bewohnbar ist, müssen insgesamt 23 Personen vorläufig untergebracht werden.

Die Feuerwehr Gelsenkirchen war mit insgesamt 56 Kräften der Berufsfeuerwehr sowie der Freiwilligen Feuerwehr vor Ort. Unterstützend waren Rettungskräfte aus Gladbeck, die Polizei sowie die Vestische mit einem Linienbus im Einsatz.

Autor:

Heinz Kolb (SPD aus Gelsenkirchen

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