Langfinger könnten wieder verstärkt die Urlaubszeit für Einbrüche nutzen
Polizei gibt Tipps zur Sicherung der Wohnung

Bald beginnen die Herbstferien. Die Polizei weiß, dass die Ferienzeit auch eine gute Zeit für Einbrecher ist, weil die Menschen verreisen und ihre Wohnung oder ihr Haus unbeaufsichtigt oder nicht ausreichend geschützt zurücklassen. Das veranlasst sie zu Tipps.

In Gelsenkirchen wurden im Jahr 2018 insgesamt 457 Wohnungseinbrüche bekannt, im Jahr davor waren es noch 740 Taten. Bei fast 50 Prozent aller Wohnungseinbrüche kam es nicht zur Tatvollendung. Der Grund, laut Polizei: Die Täter haben es eilig und lassen schnell von einem Objekt ab, wenn sie wegen einer guten Sicherung auf zähen Widerstand stoßen.
Mehr Aufmerksamkeit in der Nachbarschaft unterstützt ebenfalls den Kampf gegen Einbrecher und Diebesbanden.
Die Kampagne "Riegel vor!" der Polizei in Nordrhein-Westfalen plädiert deshalb auch: Wohnung sichern, aufmerksam sein, bei Verdachtsmomenten über Notruf 110 die Polizei rufen. Einige Sicherheitsvorkehrungen an Haus und Wohnung sind außerdem ganz besonders vor Reisen angebracht, um Einbrechern den "Riegel vor!" zuschieben:

Die Tipps der Kampagne "Riegel vor"

Eingangs-, Balkon- oder Terrassentüren, Fenster, Kellerzugänge können durch den Einbau von geprüfter Sicherungstechnik besser geschützt werden. Denn gut gesicherte Türen und Fenster aufzuhebeln, kostet die Täter Zeit und verursacht Lärm.
Wohnung oder Haus bei längerer Abwesenheit könnte dank der Mithilfe von Verwandten, Bekannten, Nachbarn oder gegebenenfalls "Haushütern" bewohnt werden oder bewohnt erscheinen. Hierzu gehören unter anderem Briefkasten leeren, Zeitungen abbestellen, Rollläden, Vorhänge, Beleuchtung, Radio und Fernseher unregelmäßig betätigen.
Die Nachbarn sollten über den Einsatz von Zeitschaltuhren für Rollläden, Beleuchtung, Radio informiert werden. Mitteilungen über die Abwesenheit auf dem Anrufbeantworter oder in sozialen Netzwerken sind keine gute Idee.
Auch Fenster und Balkontüren in den oberen Stockwerken sollten beachtet werden, denn Einbrecher sind manchmal wahre Kletterkünstler. Rollläden sollten nur nachts heruntergelassen werden, sonst entsteht tagsüber der Eindruck, die Bewohner seien nicht da.
Wohnungseinbruchsradar verweist auf vergangene Einbrüche

Wenn Interessierte weitere Informationen oder eine individuelle Beratung benötigen: Ansprechpartner sind auf der Internetseite der Polizei Gelsenkirchen unter www.gelsenkirchen.polizei.nrw/artikel/technische-praevention-1 zu finden.

Autor:

Lokalkompass Gelsenkirchen aus Gelsenkirchen

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