Bonuspunkte fürs Bonni - Seit 2015 ohne Sockelfinanzerung - Neue Highlights bis Juli

Uli Kaminski, Gudrun Leh und Peter Smock hoffen auch in diesem Jahr auf beste Resonanz. Das Programm fürs erste Halbjahr ist bunt gemischt.
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  • Uli Kaminski, Gudrun Leh und Peter Smock hoffen auch in diesem Jahr auf beste Resonanz. Das Programm fürs erste Halbjahr ist bunt gemischt.
  • hochgeladen von Harald Landgraf

Mit einem bunt gemischten Halbjahresprogramm wartet das Bonni in Hassel auf, um auch in 2018 wieder zahlreiche Besucher ins Stadtteilzentrum am Eppmannsweg 32 zu locken. Und zahlende Gäste werden dringend gebraucht: Denn seit zweieinhalb Jahren finanziert sich das Bonni quasi selbst.

Träger ist seit 2015 nicht mehr die Lukas-Gemeinde sondern eine 2011 gegründete Bürgerstiftung, in der Wirtschaftsunternehmen, Stadt und Kirchen/ Religionsgemeinschaften, und natürlich Bürger Mitglieder sind. Während das Projekt der Offenen Tür aus öffentlichen Töpfen bezuschusst wird, müssen das Restaurant - der Integrationsbetrieb "Dietrichs", das Theater und die Personalkosten selbst getragen werden. Wenn nicht über einzelne, sachbezogene Förderungen, dann eben über Einnahmen und Eintrittsgelder. Manchmal ein Drahtseilakt. "Wir versuchen schon, dass die Auslastung des Hauses gut genug ist, dass die Einnahmen stimmen", erklärt Sozialarbeiter Peter Smock. Selbst zwei größere Veranstaltungen an einem Wochenende oder teilweise auch parallel laufend, versuche man zu realisieren - was früher nicht so möglich war. Und auch nicht nötig, da das ehemalige Dietrich Bonhoeffer Haus durch die dortige Kirchengemeinde finanziert wurde. Seit 2006 liefen schon die ersten Planungen für das neue Konstrukt, wie sich Uli Kaminski, früherer Kulturpädagoge erinnert. "Der Übergang war schwierig." Immerhin: Für die Räume besteht ein Dauernutzungsvertrag mit der Kirche. 2015 war dann Eröffnung. "Viele mit ins Boot zu holen, um gemeinsam Verantwortung zu teilen, das war das große Kunststück", erklärt Kaminski. Aber die Stadt sei ein Motor gewesen. "Die wollte das Stadtteilzentrum unbedingt."
Nun steht es. Attraktiv modernisiert. In der Küche wird ein Cateringservice für Kindergärten und Schulen angeboten. Bis zu 500 Mittagessen könnten hier produziert werden. Die Küche ist aber nicht ausgelastet. Was gut laufe, sei die Zweirad-Meisterwerkstatt, auch weil der BP-Konzern seine Werks-Räder dort warten lässt. Im Innenhof zeigt sich, dass noch nicht alle Arbeiten abgeschlossen sind, aber die Kirche wird ja auch noch renoviert.
Der Erfolg gibt den Machern recht. Auch wenn das Zentrum eine stabile Sockelfinanzierung verdient hätte, lässt man keineswegs die Köpfe hängen. Hier wird geklotzt und nicht gekleckert.

Kindertheater der Glühwürmer, Flohmarkt, Tanz-Tee

Was sich auch immer an dem breit aufgelegten Programm des Bonnis zeigt. Über Kindertheater der Glühwürmer (Sonntag, 18., und Samstag, 24. März), Flohmarkt (Anmeldungen für den 3. März noch möglich), bis hin zu Live-Konzerten wie die Music Night mit den Shaky Brothers und Jochen Schade am Samstag, 14. April, - wird Diverses für jeden geboten. Zielt Tanz in den Mai auf Ü30-Publikum ab, besuchen ältere Gäste lieber die Tanz-Tees. "Das sind teilweise 100 Senioren, das geht richtig ab", beschreibt Peter Smock die Lage. Das sei ein richtiger Markt. Es gebe sogar Senioren, die Tanz-Tee-Hopping betreiben und gezielt zu verschiedenen Veranstaltungen reisen.
Veranstaltungs-Hopping - das wäre auch etwas für Gelsenkirchener, die das Bonni noch nicht kennen. Nähere Infos gibt's im Netz unter www.bonni.org.

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