Mit Beginn der Spielzeit präsentiert sich das MiR mit dem bestmöglichen Sicherheitskonzept
Das AHA-Erlebnis im MiR

 Beim Theaterfest, das unter Corona-Bedingungen an ganz verschiedenen Orten im Stadtgebiet stattfand, zeigten die MiR Dance Company (Foto), das Opern-Ensemble und der Opern-Chor, wie sehr sie ihren Auftritten entgegen fiebern.
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  • Beim Theaterfest, das unter Corona-Bedingungen an ganz verschiedenen Orten im Stadtgebiet stattfand, zeigten die MiR Dance Company (Foto), das Opern-Ensemble und der Opern-Chor, wie sehr sie ihren Auftritten entgegen fiebern.
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„Wir wollen nicht zu einem Quarantäne-Raum werden, in dem dankenswerter Weise Kultur geboten wird“, verspricht Generalintendant Michael Schulz bei der Vorstellung des Sicherheits- und Hygienekonzeptes des Musiktheaters im Revier.

Die Mitarbeiter vor und hinter den Kulissen fieber dem Start der neuen Saison entgegen. Das war bereits am Wochenende spürbar, als das Theaterfest mal ganz anders als sonst, nämlich nicht am Musiktheater im Revier sondern verteilt auf das ganze Stadtgebiet gefeiert wurde.
MiR-Geschäftsführer Tobias Werner erklärte: „Wir haben uns in den letzten Monaten sehr viele Gedanken gemacht zur Sicherheit und Hygiene im einem laufenden Regelbetrieb. Fakt ist aber, dass wir inzwischen alle daran gewöhnt sind, Abstand zu halten, Hygiene einzuhalten und Alltagsmasken zu tragen. Darum gilt auch hier im Haus in allen öffentlichen Bereichen die AHA-Formel. Für uns gilt bei allem, den Besuchern so viel Sicherheit wie möglich bei so wenig Einschränkungen wie möglich zu bieten.“
Dabei zitierte Werner auch eine Aussage der Charité in der verlautet wurde, dass sich das Klassikpublikum sehr gut an die Regeln hält. Das macht dem MiR Mut.
„Das Theatererlebnis bleibt ebenso bestehen wie das Gastronomieangebot. Es ist eigentlich alles wie immer bis darauf, dass nur jede zweite Reihe belegt wird und zwischen den Besucher zwei bis drei Plätze frei bleiben werden“, schilderte Tobias Werner.
Das bedeutet, dass ins Große Haus des MiR nur noch 300 statt 1000 Besucher passen, in das Kleine Haus nur noch 70 statt 400. „Wir hätten das Haus mit 1000 Besuchern füllen können und wären dabei noch konform geblieben mit den Corona-Vorgaben des Landes NRW“, erklärte Michael Schulz. Doch das wollte das Haus nicht riskieren und reduziert zum Wohle der Gesundheit der Besucher und Mitarbeiter freiwillig die Kapazitäten.
Die Besucher müssen bis zu ihrem Sitzplatz die Mund-Nase-Bedeckung tragen und natürlich auch auf dem Weg in die Gastronomie oder die sanitären Anlagen.

Gastronomie gibt es nur im oberen Foyer

„Für die Besucher gibt es eine Neuerung, die es zu beachten gilt, denn das Theatercafe in der ersten Etage bleibt geschlossen. Dieser Raum wird von den Mitarbeitern genutzt, weil die Räumlichkeiten hinter der Bühne nicht ausreichend wären für die Mitarbeiter. Die Awo, die für die Gastronomie im Haus zuständig ist, hat ein Konzept entwickelt für 300 Besucher in der zweiten Etage und damit dem großen Foyer. Ansonsten sind die Garderoben geöffnet, allerdings im Einbahnstraßensystem“, führt Schulz weiter aus.
Zur Nutzung der Theatergastronomie wird möglichst um Voranmeldung gebeten. Zur Vorbestellung gibt es dazu ein Formular auf der Homepage des MiR, ansonsten kann man über das Telefon 94701735 bestellen.
Das Alter des Hauses bietet derzeit dem Musiktheater im Revier einen klaren Vorteil, denn hier verfügt man über eine Lüftungsanlage mit Abluftvorkehrung und Frischluftzufuhr. „Anders als in moderneren Häusern, haben wir darum keine Probleme mit der Belüftung“, freuen sich Schulz und Werner.

Karten gibt es nur an der Theaterkasse

Karten für Vorstellungen bis Ende 2020 können nur unter der Tickethotline 0209-4097.200 reserviert oder persönlich an der Kasse gekauft werden. Die Theaterkasse ist montags unds amstags von 10 bis 14 Uhr und dienstags bis freitags von 10 bis 18.30 Uhr geöffnet. Die Karten werden personalisiert verkauft und beim Kauf werden die Kontaktdaten erfasst. Darum ist auch ein Umsetzen von dem zugewiesenen Platz auf einen anderen freien nicht möglich.
Wegen der reduzierten Plätze ist eine frühzeitige Bestellung bzw, frühzeitiger Kauf empfehlenswert.

Zunächst werden Erfahrungen gesammelt

Michael Schulz erklärt: „Wir werden in den nächsten Wochen und Monaten das Prozedere beobachten und Erfahrungen sammeln. Dabei wird natürlich immer die Entwicklung der Infektionszahlen berücksichtigt und gegebenenfalls nachjustiert. Auf jeden Fall werden die jetzt getroffenen Maßnahmen bis auf weiteres Bestand haben. Denn das Risiko für Besucher wie Mitarbeiter soll so gering wie möglich gehalten werden.“
Eine Bitte hat die Theaterleitung noch: „Wer Erkältungssysteme hat, möge bitte zu Hause bleiben. Die nicht genutzten Karten werden dann erstattet.“

Autor:

silke sobotta aus Gelsenkirchen

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