Ein multikultureller Abend rund um Rumänien in der „flora“
Ein Blick nach Rumänien

Rodica Lupu spielt in Gelsenkirchen auch selbst Theater und war kürzlich mit Markus Kiefer im Theaterstück über das NS-Widerstandspaar Alfred und Margarethe Zingler auf der Bühne zu sehen. Foto: Gerd Kaemper
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  • Rodica Lupu spielt in Gelsenkirchen auch selbst Theater und war kürzlich mit Markus Kiefer im Theaterstück über das NS-Widerstandspaar Alfred und Margarethe Zingler auf der Bühne zu sehen. Foto: Gerd Kaemper
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Seit dem Jahr 2009 lebt Rodica Lupu vormals Proca in Gelsenkirchen. In dieser Zeit hat die Schauspielerin und Theaterpädagogin die Erfahrung gemacht, dass ihre Heimat Rumänien für viele ihrer Nachbarn und Bekannten relativ unbekannt ist. Um das Land bekannter zu machen, heißt es am Freitag, 8. November, um 20 Uhr in der „flora“ Prost oder besser Noroc, wie man in Rumänien sagt.

Die Idee zu dem Abend mit Lesungen, Musik und Bildern von der Heimat der Menschen, die in Gelsenkirchen eine neue Heimat gefunden haben, war die Idee von „flora“-Leiterin Wiltrud Apfeld. Sie freut sich bereits auf den unterhaltsamen Abend.
„Die Menschen, die seit einigen Jahren hier leben, möchten auf diesem Weg zeigen, dass auch sie eine spannende Kultur haben“, erklärt Apfeld.
Rodica Lupu fügt hinzu: „Kultur verbindet die Menschen, egal aus welchen Ländern sie stammen. Das Hauptinstrument ist dabei die Sprache. Darum wird diese Veranstaltung zweisprachig durchgeführt, damit auch die Besucher, die nicht rumänisch sprechen, den Sprachklang auf sich wirken lassen können.“
Die gebürtige Rumänin ist begeistert, dass sie hier so viele tolle Menschen kennengelernt hat, und möchte auch mit diesem Abend dazu beitragen, „die Welt ein wenig besser zu machen. Das Leben muss nicht schwer sein, man muss aber auch an sich selbst glauben. Ich finde, dass man mit Kultur Berge versetzen kann, denn man kann durch Kultur auch Respekt zeigen und entsprechend mit Respekt behandelt werden.“
Inzwischen ist für sie Gelsenkirchen als ihre Adoptivheimat mehr Heimat als Rumänien, wie sie erst kürzlich bei einem Urlaub in ihrer alten Heimat festgestellt hat.
Der Abend wird gestaltet mit zweisprachigen Rezitationen von Gedichten rumänischer Autoren, wobei Rodica Lupu den rumänischen Part und ihr Schauspielkollege Markus Kiefer den deutschen Part spricht. Untermalt wird der Abend durch den serbischen Akkordeon-Virtuosen Nikola Komatina, dessen Balkanklänge sehr den rumänischen ähneln, wie Lupu verrät. Dazu kommen malerische Bilder der rumänischen Landschaft, die auf die Rückwand der Bühne projiziert werden.
Außerdem ist auch für passende Speisen aus der rumänischen Küche gesorgt, so dass der „rumänische Abend“ in der „flora“ ein Rundum-sorglos-Paket darstellt.
Eintrittskarten zum Preis von 14 Euro, ermäßigt 10 Euro, gibt es noch bis Donnerstag, 7. Oktober, in der Stadt- und Touristinfo im Hans-Sachs-Haus, Ebertstraße 11. Kartenreservierungen sind möglich unter Telefon 169-9105.

Über Rodica Lupu

Rodica Lupu hat in Rumänien Theater studiert, stand auf den dortigen Theaterbühnen und war in Filmen zu sehen.
Seit 2009 lebt sie mit ihren drei Kindern in Gelsenkirchen. Derzeit ist sie bei der Caritas als EU-Beraterin tätig und leitet bei der Awo eine Theatergruppe mit Erwachsenen aus acht Nationen, Sprachen und mehreren Religionen.
Rodica Lupu spielt in Gelsenkirchen auch selbst Theater und war kürzlich mit Markus Kiefer im Theaterstück über das NS-Widerstandspaar Alfred und Margarethe Zingler auf der Bühne zu sehen.

Rodica Lupu spielt in Gelsenkirchen auch selbst Theater und war kürzlich mit Markus Kiefer im Theaterstück über das NS-Widerstandspaar Alfred und Margarethe Zingler auf der Bühne zu sehen. Foto: Gerd Kaemper
Der Serbe Nikola Komatina ist ein Virtuose auf dem Knopfakkordeon und wird mit Balkan-Musik den Abend untermalen. Foto: Chi Phan
Autor:

silke sobotta aus Gelsenkirchen

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