Die Autoren Barbara Kloubert und Klaus Ellenbeck
Heimatkunde fesselt

Dieses Mal widmen sich Barbara Kloubert und Klaus Ellenbeck den Gelsenkirchener Stadtteilen, mit denen sie seit langem verbunden sind. Foto: Privat
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Barbara Kloubert und Klaus Ellenbeck sind Mitglieder im Heimatbund Gelsenkirchen und das nicht nur, weil sie dazu gehören wollen, sondern weil ihnen Gelsenkirchen und dessen Geschichte am Herzen liegen.

Die beiden Gelsenkirchener betreiben Ahnen- und Familienforschung und haben dazu seit einigen Jahren ein erfüllendes Hobby in der Heimatforschung für sich entdeckt.
Inzwischen Rentner stürzen sich die ehemalige Studienrätin eines Gelsenkirchener Gymnasiums und der ehemalige Ingenieur in der Stahlindustrie nun auf alles, was die Gelsenkirchener Geschichte preiszugeben hat. Sie sagen selbst: „Wir freuen uns, ein derart erfüllendes Hobby für unser Rentnerdasein gefunden zu haben, dazu eines, das uns beide begeistert. Vielleicht so sehr, dass wir beim Schreiben für unser Straßenlexikon im letzten Jahr abends einen fest eingestellten Wecker brauchten, um zu wissen, wann „Feierabend“ war.“
Die beiden sind in Sachen Buch-Veröffentlichungen schon Wiederholungstäter. Denn neben dem gerade erwähnten Buch „Straßen in Gelsenkirchen - Entstehung und Geschichte - Deutung ihrer Namen“ aus dem Juli 2019, erschien im Oktober 2018 ihr Buch „Grabstätten in Gelsenkirchen erinnern an Menschen und Familien“.
Dazu berichten die Autoren: „Unsere Bücher produzieren wir alle im Eigenverlag, wenn auch immer mit Interesse und Wohlwollen des Heimatbundes sowie des Instituts für Stadtgeschichte.“
Und nun gibt es gleich zwei neue Bücher über die Stadtteile Rotthausen und Bulmke. Das liegt nicht zuletzt daran, dass Barbara Kloubert aus Bulmke und Klaus Ellenbeck aus Rotthausen stammt. „Unsere Familien leben seit drei Generationen und mehr an diesen Orten. Da lag es nahe, über diese Stadtteile zu schreiben“, schildern Kloubert und Ellenbeck ihre Intention.
Außerdem beklagen die Autoren, dass von der ab 1948 vom Heimatbund Gelsenkirchen veröffentlichten Reihe von Heimatbüchern unter dem Titel „Gelsenkirchen in alter und neuer Zeit“ nur noch wenige Exemplare existieren und manche auch recht abgegriffen sind.
Das Ziel dieser Reihe war es, Erkenntnisse und Forschungsergebnisse der bekannten Heimatforscher wie Reinhold Grasreiner oder Gustav Griese einem breiteren Leserkreis zugänglich zu machen und das Interesse der Gelsenkirchener an ihrer Heimat zu vertiefen. Hier stellten verschiedene Autoren die Gelsenkirchener Stadtteile vor und beschrieben ihre Entstehung und Entwicklung bis in die Nachkriegszeit.
„Aber inzwischen ist der Inhalt der Bücher veraltet; zwei Generationen Bürger sind hinzugekommen. Aus unserer Sicht, ein guter Anlass, noch einmal in die Vergangenheit zu blicken und die weitere Entwicklung bis in die Gegenwart zu betrachten und einen Ausblick in die nahe Zukunft zu werfen“, erläutern die Autoren.
Und so entstanden gleich zwei „Neuauflagen“, zwei Heimat- und Lesebücher mit Geschichten und (Stadtteil-) Geschichte, dazu viele altgewohnte und neue Einblicke und Ansichten.

Autor:

silke sobotta aus Gelsenkirchen

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