Gelsenkirchener veröffentlicht Kurzgeschichte in der Krimi-Anthologie des Syndikats
Herbert Knorr in "Im Mordfall Iserlohn"

 Marie-Luise Marjan, die "Mutter Beimer" aus der "Lindenstraße", ist ein gern gesehener Gast im Hause Knorr in Ückendorf. So war sie zur Probe einer Lesung zu Knorrs "Pumpernickelblut" hier vor Ort und später auch im Rahmen der Szeniale 2019. Foto: Gerd Kaemper
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  • Marie-Luise Marjan, die "Mutter Beimer" aus der "Lindenstraße", ist ein gern gesehener Gast im Hause Knorr in Ückendorf. So war sie zur Probe einer Lesung zu Knorrs "Pumpernickelblut" hier vor Ort und später auch im Rahmen der Szeniale 2019. Foto: Gerd Kaemper
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Wenn in diesen Tagen im Emons Verlag der Krimiband "Im Mordfall Iserlohn" herausgegeben von Kathrin Heinrichs und Walter Wehner im Auftrage des Syndikat, Verein für deutschsprachige Kriminalliteratur, erscheint, ist darin der Gelsenkirchener Herbert Knorr mit seiner Kurzgeschichte "Das Nadelgrab von Iserlohn oder der Massenmord von Barendorf" vertreten.

Herbert Knorr ist bekannt als Organisator des Krimifestival Mord am Hellweg, das er als Leiter des Westfälischen Literaturbüros in Unna und Festivalleiter im Kulturhauptstadtjahr 2010 auch in Gelsenkirchen etablierte. Doch Knorr ist auch Autor und hat etwa mit "Pumpernickelblut" für Spannung gesorgt.
Zu seinem Beitrag zu "Im Mordfall Iserlohn" erklärt Knorr: "Diese Geschichte habe ich anlässlich der für Ende April im schönen Städtchen Iserlohn vorgesehenen "Criminale" geschrieben, dem Jahrestreffen der im "Syndikat" zusammengeschlossenen gut 800 deutschsprachigen Krimischriftsteller aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, das wegen der Pandemie leider auf Mai 2022 verschoben werden musste. So fällt auch meine geplante Lesung im Museums- und Industriedorf Barendorf in Iserlohn, in dem meine Story auch spielt, aus."
Der Gelsenkirchener fühlt sich geehrt in der Anthologie vertreten zu sein für die nur 20 Autoren ausgewählt wurden: "So steht meine Geschichte neben so namhaften Kollegen wie Raoul Biltgen, Katja Bohnet, Christiane Dieckerhoff, Wulf Dorn, Peter Gerdes, Kathrin Heinrichs, Carsten Sebastian Henn, Sandra Lüpkes, Sunil Mann, Jutta Profijt oder Klaus Stickelbroeck."
"Das Nadelgrab von Iserlohn oder der Massenmord von Barendorf" handelt von einem berühmten, im Barendorfer Museums- und Künstlerdorf lebenden Nadelkünstler, eine Art Querdenker und Verschwörungstheoretiker, der schon beim Sturm auf den Reichstag dabei war, und der glaubt, das Treffen von Kriminalschriftstellern in Iserlohn sei gar keine Jahrestagung, sondern eine von Bill Gates geschickte Mafiatruppe (es ist ja das "Syndikat", das sich in Iserlohn trifft) um an der Iserlohner Bevölkerung im beschaulichen, aber zugleich abseits gelegenen, ja fast versteckten Bergland des märkischen Sauerlandes, einen geheimen Test einer gefährlichen Massenimpfung vorzunehmen. Daher entwickelt er einen mörderischen Plan, um Unheil von Iserlohn abzuwenden. Ob ihm dies gelingt, wie viele Syndikater sterben müssen und welche Rollen dabei eine zwielichtige junge Journalistin, ein junger karrierebewusster Krimiautor, die Bürgermeisterin von Iserlohn und andere spielen und wie die Sache ausgeht, das erfährt nur, wer die skurrile Geschichte liest, die einlöst, was der Titel verspricht.
"Angesichts der Verschiebung der Criminale auf Mai 2022 und dem Erscheinen der Anthologie zur Criminale in diesen Tagen, hat die Stadt Iserlohn mit mir in Barendorf ein fünf-minütiges Video gedreht, mit Auszügen aus der Geschichte. Mein Barendorfer Lesungsbeitrag ist abrufbar auf https://www.youtube.com/watch?v=vzwbYDbiTuA, etwa ab Minute 13.50. Außerdem veröffentlich das Syndikat auf YouTube, eigene fünfminütige Kurzlesungen aller an der Anthologie Beteiligten, in meinem Falle ein anderes Szenario und andere Textauszüge als im Video von und für Iserlohn", verrät Knorr allen, die vor dem Lesen eine Kostprobe genießen möchten.
Knorrs Beitrag erscheint ab Mittwoch, 21. April, ab 19.15 Uhr auf https://youtube.com/playlist?list=PLlxrU2aRE5qDyexXDRlBQUwBBiJ77HmZ.

 Marie-Luise Marjan, die "Mutter Beimer" aus der "Lindenstraße", ist ein gern gesehener Gast im Hause Knorr in Ückendorf. So war sie zur Probe einer Lesung zu Knorrs "Pumpernickelblut" hier vor Ort und später auch im Rahmen der Szeniale 2019. Foto: Gerd Kaemper
Der Krimiband "Im Mordfall Iserlohn" wird herausgegeben von Kathrin Heinrichs und Walter Wehner beim Verlag Emons mit der ISBN 978-3740811266. Foto: Cover
Autor:

silke sobotta aus Gelsenkirchen

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