Das Consolfest zur Spielzeiteröffnung wird anders - es bleibt aber bunt
Klein, aber fein

 „Jim Knopf und Lukas, der Lokomotivführer“ kehren genauso ans Consol Theater zurück wie „Wem gehört die Straße?“ und andere bereits wohlbekannte und beliebte Stücke des Bismarcker Theaters. Foto: Marie Köhler
  • „Jim Knopf und Lukas, der Lokomotivführer“ kehren genauso ans Consol Theater zurück wie „Wem gehört die Straße?“ und andere bereits wohlbekannte und beliebte Stücke des Bismarcker Theaters. Foto: Marie Köhler
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Das Consol Theater meldet sich zurück aus der Corona-Pause und zwar mit dem Fest zur Spielzeiteröffnung am Sonntag, 13. September, von 14 bis 18 Uhr. Kleiner als sonst üblich, aber mit dem gleichen Elan und Herzblut wie in all den Jahren zuvor. Das verspricht das Leitungteam mit Christiane Freudig, Georg Kentrup und Andrea Kramer, die derzeit allerdings einen Unfall auskuriert.

Das diesjährige Consolfest wird anders als sonst bereits für einen kleinen Kreis am Samstag, 12. September, ab 19 Uhr in der Kellerbar des Theaters an der Bismarckstraße 240 eingeläutet. Kleiner Kreis, weil Corona geschuldet derzeit nur 25 bis 30 Personen zugelassen sind. Auch im Theater selbst werden nur 60 Plätze vergeben, obwohl die Schutzverordnung die volle Besetzung mit 140 Besuchern zulassen würde. Aber die Sicherheit geht vor für das Leitungsteam des Theaters.
„Es gibt wieder ein Angebot. aber auch eine große Nachfrage“, weiß Georg Kentrup, dem man anmerkt, wie sehr es ihm bereits in den Fingern juckt, endlich wieder starten zu können. „Wir müssen in der nächsten Zeit viel miteinander lernen und ausprobieren, wie es gelingen kann. Fakt ist aber, dass wir eine vollwertige Spielzeit planen.“
Aber natürlich fordert Corona seinen Tribut und so gibt es auch im Consol Theater nur Karten auf Vorbestellung, damit bei der Bestellungdirekt die Personalien zur Rückverfolgung aufgenommen werden können. „Dabei werden auch feste Plätze zugewiesen, so dass wir nachhalten können, wer an welchem Tag in der Nähe von wem gesessen hat“, erklärt Christiane Freudig.
Ansonsten gibt es auch hier die inzwischen bekannten Plexiglas-Sicherheitsschilde, die Mitarbeiter tragen ständig eine Maske, die Besucher bis zum Sitzplatz, es wird Garderobenständer nur für Schulvorstellungen geben, nicht aber für den freien Verkauf und Wartezeiten sollten möglichst im Freien verbracht werden, ebenso wie Pausenzeiten.
„Zu den Schulaufführungen können immer nur mehrere Klassen einer Schule, die dann im Saal getrennt voneinander platziert werden, kommen. Weil die Klassen ja auch im Unterricht im Verbund sind“, erläutert Georg Kentrup.

Kulturhäppchen am Samstag in der Kellerbar

Zur Spielzeiteröffnung findet am Samstagabend, 12. September, in der Kellerbar ein kleine, aber feines Programm statt, das einen Streifzug durch das Abendprogramm der Kellerbar bietet.
Dazu gibt es kleine Kulturhäppchen der Konzertmeditation mit Michael Gees und Lothar Berger, Geschichtgen mit Melody Reich und André Wülfing, Einblicke in den Roten Salon und kleine Darbietungen der Volxbühnenensembles mit den Bucheckern und Random Scenes. Kulinarisch begleitet wird der „Häppchen-Abend“ mit Kleinigkeiten aus der Sternenküche.

Das Consolgebiet feiert die Spielzeiteröffnung

Traditionell sind auch indiesem Jahr wieder die „Nachbarn“ des Consol Theaters an dem Consolfest beteiligt. Allerdings gibt es in diesem Jahr eine Zugangsbeschränkung und es dürfen nur rund 100 Personen auf das Festgelände. Das wird durch zwei Ein- und Ausgänge gewährleistet, an denen Einlassbändchen mit Zählnummern vergeben werden. Auch hierfür bietet sich eine Vorbestellung von Bändchen an, um die Registrierung bereits vorab zu erledigen und Wartezeiten zu verkürzen.
Auf dem Programm steht „Erzählen in der Löwengrube“, wozu Melody Reich und André Wülfing in eine Senke auf dem Gelände einladen. Das Puppenspiel „Die feine Ratte Arthur“ wird um 15 und 16.30 Uhr unter freiem Himmel aufgeführt, um mehr Besuchern die Chance zu geben, mit Abstand dabei zu sein.
Ansonsten gibt es Spiel- und Bastelangebote, die ebenfalls draußen und mit Abstand geboten werden. Dazu zählt auch ein Fadenspiel, das ein wenig Vorgeschmack auf die erste Premiere am 25. Oktober machen soll und damit auf das Stück „Schlalalalaufen“ für Kinder ab drei Jahren.
Das Musikprobenzentrum Consol4 steuert Straßenmusiker bei, die sich auf dem Gelände bewegen und für kleine Konzerte sorgen. Die Stiftung Industriedenkmalpflege lädt zu Führungen ein, im südlichen Maschinenhaus setzt der Initiativkreis Bergwerk Consolidation die Fördermaschine in Gang und die Kunstinstallation Sammlung Werner Thiel ist auch geöffnet. Für Spiel und Sport wird auf der Trendsportanlage gesorgt, unter anderem vom Boules Club Buer. Für das leibliche Wohl sorgt unter anderem das Forum 2000 mit einem Grillstand.

Aussichten auf die neue Spielzeit

„Schlalalalaufen“ feiert am 25. Oktober Premiere und dabei nehmen zwei Tänzerinnen die kleinen Besucher mit auf ein Abenteuer, bei dem Fäden eine große Rolle spielen. Mit dem Stück besucht das Consol Theater auch Kindertageseinrichtungen.
Im November steht die Premiere von „Karlsson auf dem Dach“ auf dem Programm, die als Kooperation mit dem theater kohlenpott präsentiert wird und das diesjährige Weihnachtsstück darstellt.
Im Januar gibt es wieder eine Auftragsarbeit für einen Autor der Erwachsenenliteratur, der sich an ein Kinderstück heranwagt. In diesem Jahr hat Nino Haratischwili das Stück „Löwenherzen“ geschrieben, das am Consol Theater seine Uraufführung feiert. Die letzte Premiere gibt es im April mit „Der Sonnenkönig“ nach dem Kinderbuch von W. Holzwarth und G. Jakobs und einer Fabel über Macht und die Folgen von Machtmissbrauch.
Ansonsten starten nach den Herbstferien wieder die Kurse der Volxbühne. Die Seniorentheatergruppe Synovia probt für „Die drei Groschen Oper“.
„Auch wenn alle Gruppen sich digital über Videokonferenzen getroffen haben und auch geprobt haben, so ist es gerade für die Risikogruppe der Älteren ein großes Anliegen gewesen, wieder miteinander proben zu können. Natürlich mit Schild, Abstand und wann immer möglich draußen im Freien“, freut sich Freudig über das Engagement der Senioren.
Ansonsten stehen im Frühjahr das Festival Erzählfrühling unddie Schultheatertage auf dem Programm sowie ein Camp auf dem Gelände.

Karten für alles bitte vorab bestellen

Damit die Registrierungen bereits im Vorfeld erledigt werden können, vergibt das Consol Theater nur noch Eintrittskarten über Voranmeldung per E-Mail an kontakt@consoltheater.de oder unter Telefon 9882282. Weitere Infos gibt es auf www.consoltheater.de.

Autor:

silke sobotta aus Gelsenkirchen

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