Neue Filmreihe in der "flora" im Anschluss gestartet
„Kleine und große Frauenwunder“

Martina Mail, Angestellte bei Generationennetz Gelsenkirchen e.V. (re.), und Wiltrud Apfeld, Leiterin im Kulturraum „die flora“ stellten die neue Filmreihe vor. Foto: Gerd Kaemper
  • Martina Mail, Angestellte bei Generationennetz Gelsenkirchen e.V. (re.), und Wiltrud Apfeld, Leiterin im Kulturraum „die flora“ stellten die neue Filmreihe vor. Foto: Gerd Kaemper
  • hochgeladen von Harald Landgraf

Die neue Filmreihe „Kleine und große Frauenwunder“ in der "flora" geht auf eine Idee von Gisela Majewski und der Projektwerkstatt 50+ zurück, mal wieder Kino für Ältere in der Altstadt anzubieten. Dank "flora" klappt es.

Das hob Martina Mail, vom Generationennetz Gelsenkirchen e.V., hervor, weil Gisela Majewski beim Pressegespräch selbst nicht anwesend sein konnte. Majewski hätte "die flora" angesprochen, ob so etwas möglich sei, dann habe man etwa anderthalb Stunden zusammen gesessen, und schon sei der Plan gefasst worden. Bereits Sonntag, 27. Januar, startete die neue Filmreihe, die sich insbesondere an Ältere richtet, die womöglich in der Nähe wohnen und mit Rollatoren unterwegs sind. Daraus begründet sich auch die Zeit am Nachmittag. Jeweils um 15 Uhr sollen die Filme einmal im Monat gezeigt werden.
"Und die Verbindung mit dem Gespräch im Anschluss, ist besonders", ergänzt Wiltrud Apfeld, Leiterin im Kulturraum „die flora“. Denn nicht nur Kaffee und Kuchen sollen nach dem Filmerlebnis gereicht werden, sondern es würde jeweils eine Gesprächsrunde moderiert, in der die Zuschauerinnen und Zuschauer das zuvor Erlebte Revue passieren lassen können. Die Filme haben passend zum Titelthema gemeinsam, dass sie sich, auch wenn es Spielfilme sind, auf tatsächliche Ereignisse beziehen, und die Rolle der Frau, ihre Heldenhaftigkeit und Ungleichstellung in der Gesellschaft thematisieren.
Die neue Spielfilmreihe und die Doku-Filmreihe der "flora" ergänzen sich somit.
Der Film "Florence Foster Jenkins" am Sonntag diente als "frischer Auftakt". Er basiert auf der Lebensgeschichte einer von Meryl Streep überragend gespielten Sängerin, die nicht wirklich singen konnte, aber im Amerika des 19. Jahrhunderts sich dank ihres Geldes eine erfolgreiche Gesangskarriere ermöglichte.
"Tue, was du magst!" sei die - in der Filmreihe am wenigsten politische - Message, meint Martina Mail, die sich auch ans Publikum richtet. Ältere Menschen sollen sich's wenigstens einmal im Monat gut gehen lassen mit einem Kinonachmittag in der Florastraße 26. Der Eintritt beträgt immer 5 Euro inklusive Bewirtung und ist frei für Interessierte mit GE-Pass.

Sonntags 15 Uhr - Filmtermine

27. Januar: Florence Foster Jenkins
Regie: Stephen Frears, GB/FR 2016, mit Meryl Streep und Hugh Grant
24. Februar: Fräulein Stinnes fährt um die Welt
Regie: Erica von Moeller, D 2008, Semidokumentation über die Rennfahrerin Clärenore Stinnes, die von 1927 bis 1929 mit dem Auto die Welt umrundete.
24. März: The Queen
Regie: Stephen Frears, GB 2006, Spielfilm über die Zeit nach dem Tod Lady Dianas, über Queen Elizabeth und die Rolle Tony Blairs.
5. Mai: Unerkannte Heldinnen
Filmbiografie von Ted Melfi (US, 2016) über drei afroamerikanischen Mathematikerinnen, die vor 1964 maßgeblich an NASA-Programmen beteiligt waren, ohne für ihre Leistungen anerkannt zu werden.
2. Juni: Keiner schiebt uns weg
Film von Wolfgang Murnberger (2018) über drei Mitarbeiterinnen eines Fotolabors in GE im Jahr 1979, die um Lohngleichheit von Männern und Frauen kämpfen.

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