Das neue Theaterprojekt des jungen Schauspiels im Bonni
K.L.O.W.N. spielt „Die Welle“

Nazischmierereien und rechte Politiker im Rat der Stadt führen im Geschichtsunterricht dazu, dass nochmals über den Faschismus in Deutschland und die Frage: „Wie konnte es dazu kommen?“ geredet wird. Geschichtslehrer Bernd Rüdiger kommt die Idee zu einem Experiment, er gründet die „Welle“ und ernennt sich zum „Führer“. Doch das Experiment läuft aus dem Ruder und der alte Führer erlebt eine „Renaissance“ bei den Wellemitgliedern.
Foto: Rudi Moritz
  • Nazischmierereien und rechte Politiker im Rat der Stadt führen im Geschichtsunterricht dazu, dass nochmals über den Faschismus in Deutschland und die Frage: „Wie konnte es dazu kommen?“ geredet wird. Geschichtslehrer Bernd Rüdiger kommt die Idee zu einem Experiment, er gründet die „Welle“ und ernennt sich zum „Führer“. Doch das Experiment läuft aus dem Ruder und der alte Führer erlebt eine „Renaissance“ bei den Wellemitgliedern.
    Foto: Rudi Moritz
  • hochgeladen von silke sobotta

Angefangen als Konfirmandengruppe vor 19 Jahren, hat die Gruppe K.L.O.W.N. (Komische Leute ohne wirklichen Nutzen) in der Zwischenzeit eine wichtige Rolle in der Kulturarbeit des Stadtteilzentrums Bonni, Eppmannsweg 32, in Hassel eingenommen. Mit Morton Rhues „Die Welle“ feiert "K.L.O.W.N." am Sonntag, 17. März, um 18 Uhr die 18. Premiere.

 Jedes Jahr steht ein neues Stück auf dem Spielplan des "Jungen Schauspiels" im Bonni. Und immer wird mit viel Engagement und Begeisterung gespielt. Zum Stamm von Aktiven ab 19 Jahren stoßen immer wieder neue Talente aus der Jugendarbeit des Bonni hinzu. Die Leitung hat von Anfang an der Schauspieler und Regisseur Ulrich Penquitt.
Das aktuelle Stück „Die Welle“ ist nicht unbekannt und wurde 2008 als Drama mit Jochen Vogel in der Rolle des Lehrers von Regisseur Dennis Gansel neu verfilmt. Der Roman stammt aus der Feder von Morton Rhue, das ist der Künstlername des US-amerikanischen Schriftstellers Todd Strasser.

„Die Welle“ in Gelsenkirchen

Der Roman beruht auf einer wahren Begebenheit. Das im Buch geschilderte Experiment wurde 1967 unter dem Namen „The Third Wave“ vom Geschichtslehrer Ron Jones an der „Cubberly High School“ im kalifornischen Palo Alto durchgeführt. Es werden Parallelen zur Hitler-Partei NSDAP und ihren Methoden gezogen. Dabei wird deutlich, wie nur ein Mensch eine ganze Masse für sich gewinnen und ihnen seine Ideologie einflößen kann.
Morton Rhues „Die Welle“ hat wieder an Aktualität gewonnen und zeigt, dass man die von Intoleranz , Populismus und rechter Politik ausgehende Gefahr nicht unterschätzen darf.
"K.L.O.W.N." verpflanzt das Stück in eine Abendrealschule nach Gelsenkirchen. Nach der Premiere im Bonni wird es dort noch am Freitag, 22. März, um 12.15 Uhr für Schulklassen, am Samstag, 23. März, um 20 Uhr und Sonntag, 24. März, um 18 Uhr gespielt. Karten zum Preis von 9 Euro, ermäßigt 6 Euro, gibt es unter Telefon 66047 oder an der Abendkasse.
In den Süden der Stadt kommt „Die Welle“ am Sonntag, 31. März, um 17 Uhr und wird dann in der „flora“, Florastraße 26, gezeigt. Eintrittskarten zum Preis von 9 Euro, ermäßigt 6 Euro, gibt es bei der Stadt- und Touristinfo im Hans-Sachs-Haus. Reservierungen sind möglich unter Telefon 1699105. Nazischmierereien und rechte Politiker im Rat der Stadt führen im Geschichtsunterricht dazu, dass nochmals über den Faschismus in Deutschland und die Frage „Wie konnte es dazu kommen?“ geredet wird.

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