Virtual Reality-Szene
„Match me if you can“-Party

Das Foto zeigt die Award-Verleihung mit den drei Gewinnern in Reihe eins (v.l.n.r.): Eike Langbehn, Prof. Dr. Caroline Wienrich sowie Mario Lorenz im Kreise der weiteren Nominierten, der Jury und der Veranstalter vom DIVR, Places _ VR Festival, dem Mediennetzwerk NRW und der Stadt Gelsenkirchen.
  • Das Foto zeigt die Award-Verleihung mit den drei Gewinnern in Reihe eins (v.l.n.r.): Eike Langbehn, Prof. Dr. Caroline Wienrich sowie Mario Lorenz im Kreise der weiteren Nominierten, der Jury und der Veranstalter vom DIVR, Places _ VR Festival, dem Mediennetzwerk NRW und der Stadt Gelsenkirchen.
  • Foto: Mediennetzwerk.NRW / Juliane Herrmann
  • hochgeladen von Lokalkompass Gelsenkirchen

Vergangene Woche fand der erste „Virtual Reality (VR) Science & Business Day“ im Wissenschaftspark Gelsenkirchen statt. Rund 200 Gäste aus der gesamtdeutschen VR-Branche sowie aus der Medienszene in NRW ließen den Tag bei der großen „Match me if you can“ Party des Mediennetzwerk NRW ausklingen.

Zuvor erfolgte als Highlight des Tages die Vergabe des DIVR Award 2019 in drei Kategorien. In Kooperation mit dem Places _ Virtual Reality Festival - Deutschlands erstem Festival für VR mit Sitz in Gelsenkirchen - verlieh das Deutsche Institut für Virtual Reality (DIVR) den Preis unter 53 eingereichten Virtual- und Augmented-Reality-Projekten, die an Hochschulen in ganz Deutschland neu entwickelt wurden.
19 Nominierte wurden schließlich zum „VR Science & Business Day“ nach Gelsenkirchen eingeladen und präsentierten dort ihre Forschungsprojekte live an Messeständen einer Fachjury und anschließend der interessierten Öffentlichkeit. Unter den Nominierten waren Virtual- und Augmented-Reality-Anwendungen ganz unterschiedlicher Art - von medizinisch-therapeutischen Anwendungen, über handwerkliche Lernsimulationen bis hin zu Film-, Gaming- und Kunstprojekten. 

„And the three winners are...“

In der Kategorie „Best Concept“ ging die UHH Hamburg für „Space Walk“ - eine spielerische Anwendung mit einem neuen Locomotionansatz als Sieger hervor.
Die Kategorie „Best Concept“ zeichnet Anwendungen aus, die Virtual Reality an sich am logischsten weiterentwickeln. So ist ein Problem bei vielen VR-Anwendungen der begrenzte Bewegungsradius.
Das Team der UHH Hamburg um Eike Langbehn stellt im „Space Walk“ große Räume dar, obwohl sich die Anwender in der Realität nur auf wenigen Metern bewegen - ein unendliches Lauferlebnis in einer spielerischen Umgebung. https://www.inf.uni-hamburg.de/en/inst/ab/hci/projects/space-walk.html
„Best Impact“ ist der Preis für eine VR-Anwendung, die als erste auf ihrem Gebiet anstossgebend und zukunftsweisend ist.
In der Kategorie „Best Impact“ setzte sich die JMU Würzburg für „HCI-VitraS“ - eine VR-Therapie durch Stimulation der modulierten Körperwahrnehmung durch.
Die „HCI-VitraS“ des Teams von Prof. Dr. Caroline Wienrich von der JMU Würzburg ist speziell für Patentienten von Krankheitsbildern wie Adipositas gedacht, die dabei in der virtuellen Realität ihr zukünftiges Körpergefühl erfahren, sofern sich ihr Krankheitsbild nicht bessert, bzw. ein Idealbild ihres Körpers erfahren können. http://hci.uni-wuerzburg.de/
In der dritten Kategorie „Best Tech“ überzeugte die TU Chemnitz für „HIPS“ - eine VR-Simulation einer Hüft-Operation.

Realistische Hüft-Operation

„Best Tech“ wird an die ausgereifteste Technik einer Anwendung vergeben. „HIPS“ vom Team um Mario Lorenz und Sebastian Knopp von der TU Chemnitz simuliert eine Hüft-Operation so plastisch und realistisch, dass sie im beruflichen Alltag zu Schulungen und Übungen angewendet werden kann: https://www.tu-chemnitz.de/tu/pressestelle/aktuell/8952
„Alle drei Anwendungen zeichnen sich dadurch aus, dass sie innovativ in ihrem jeweilgen Feld ein konkretes bisheriges Problem lösen oder mit den Mitteln von VR und AR vereinfachen. So kann zum Beispiel die VR-Simulation der Hüft-OP den Einsatz von Leichen als Schulung für Medizinstudenten verringern oder unnötig machen. Alle drei Projekte bilden außerdem Grundlagen für weitere Entwicklungen auf ihren Gebieten, um den Einsatz von Virtual-Reality-Technik dort voranzutreiben“, so Markus Rall, Leiter des DIVR und Jurymitglied zur Urteilsbegründung.

Autor:

Lokalkompass Gelsenkirchen aus Gelsenkirchen

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