Stadt plant Aktionsprogramm für Kinder und Jugendliche
Aufholen nach Corona rückt in den Mittelpunkt

Jugend- und Bildungsdezernentin Anne Heselhaus
  • Jugend- und Bildungsdezernentin Anne Heselhaus
  • Foto: _Stadt Gelsenkirchen/Gerd Kemper
  • hochgeladen von Heinz Kolb (SPD

Gelsenkirchen. Die Stadt Gelsenkirchen nutzt Fördermittel des Bundes, um Kinder und Jugendliche auf dem Weg zurück in ein unbeschwertes Aufwachsen zu begleiten und sie beim Aufholen von Lernrückständen zu unterstützen. Ein entsprechendes Aktionsprogramm hat der Verwaltungsvorstand unter der Leitung von Oberbürgermeisterin Karin Welge jetzt auf den Weg gebracht. Insgesamt rund 2,45 Millionen Euro stehen dafür zur Verfügung. Sie werden für eigene Angebote und für Angebote freier Träger der Kinder- und Jugendhilfe genutzt.
Jugend- und Bildungsdezernentin Anne Heselhaus: „Es ist mir sehr wichtig, alle Möglichkeiten zu nutzen, um Kindern und Jugendlichen dabei zu helfen, die durch die Coronapandemie aufgetretenen Rückstände wieder aufzuholen. Dabei wollen wir das Angebot möglichst breit fächern, denn es geht nicht nur um Lernrückstände. Gerade im sozialen aber auch im kulturellen Bereich hat es viele Einschränkungen gegeben. Diesen gilt es, umfassend zu entgegnen. Dafür haben wir uns bereits jetzt gut aufgestellt. Weitere Angebote werden vorbereitet.“

Schwerpunkte der Angebote liegen in den Bereichen Jugendsozialarbeit, soziale Arbeit an Schulen, für Plätze für junge Freiwillige im Freiwilligen Sozialen Jahr und im Freiwilligen Ökologischen Jahr an Schulen und bei Angeboten der Kinder- und Jugendhilfe.

Ebenfalls gefördert werden außerschulische Jugendarbeit mit dem Charakter des gemeinsamen sozialen und kulturellen Erlebens, Jugendfreizeitangebote, internationale Jugendbegegnungen, Wochenend- und Ferienfreizeiten sowie nichtkommerzielle Jugendreisen.
Entsprechende Bewilligungs- und Förderbescheide liegen zum Teil schon vor.
Weit fortgeschritten sind die Planungen bereits im Bereich „Frühe Hilfen“. So wird das Referat Gesundheit die Einsätze von Familienhebammen aufstocken. Ebenfalls wird beim Diakonischen Werk eine entsprechend qualifizierte Fachkraft ihr Stundenkontingent erhöhen.
Über zusätzliche Mittel für das Projekt „Babyzeitpartner“ kann sich die Ehrenamtsagentur freuen.
Zur Durchführung von elternkompetenzfördernden Angeboten und Veranstaltungen wurden mit einer Kinderkrankenschwester und einer Sozialpädagogin bereits Vorschläge entwickelt. Weiterhin werden verschiedene Angebote in Kooperation mit externen Anbietern wie z.B. der Familienbildung genutzt.

Über GeKita werden förderfähige Gutscheine zur sozialen Teilhabe (Zoo- und Schwimmbadbesuche, Bewegungsaktivitäten, Sportvereine etc.) unbürokratisch an Familien im Rahmen der Hausbesuche durch die Familienförderung und über die Gelsenkirchener Familienzentren verteilt werden.
Das Verfahren mit den freien Trägern zur Abstimmung entsprechender Angebote aus dem Bereich der öffentlichen und freien Jugendhilfe wurde bereits eingeleitet.

Autor:

Heinz Kolb (SPD aus Gelsenkirchen

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