Wegen Corona: D
Deutlich weniger Kinder aus Gelsenkirchen im Krankenhaus: Gehirnerschütterung häufigste Ursache für Einweisung

Wegen Corona wurden deutlich weniger Kinder aus Gelsenkirchen im Krankenhaus behandelt.
2Bilder
  • Wegen Corona wurden deutlich weniger Kinder aus Gelsenkirchen im Krankenhaus behandelt.
  • Foto: AOK/hfr.
  • hochgeladen von Heinz Kolb (SPD

Gelsenkirchen. Die Corona-Pandemie sorgt dafür, dass auch immer weniger Kinder aus Gelsenkirchen im Krankenhaus behandelt werden. So ist im vergangenen Jahr bei Kindern ein deutlicher Rückgang bei den Krankenhauseinweisungen im Vergleich zum Jahr 2019 zu verzeichnen. Das belegt eine aktuelle Auswertung der AOK NORDWEST. Danach wurden in 2020 insgesamt 1359 Kinder bis 17 Jahre in Kliniken eingewiesen. Im Vorjahr waren es 1851. Das ist ein Rückgang um 26,6 Prozent. „Aufgrund der Pandemie kam es bei vielen Krankenhäusern zu Fallzahlrückgängen. Das betrifft auch die Behandlungen von Kindern. Wir appellieren aber an die Eltern, bei Notfallsymptomen auch unter den Bedingungen der Pandemie nicht zu zögern und ihr Kind umgehend ins Krankenhaus zu bringen oder den Notruf zu wählen“, sagt AOK-Serviceregionsleiter Jörg Kock.

Die häufigste Ursache für die stationäre Behandlung von Kindern bis 17 Jahre war im vergangenen Jahr nach wie vor die Gehirnerschütterung. „Muss ein Kind im Krankenhaus stationär behandelt werden, ist das meist für das Kind und die Eltern eine schwierige Situation“, so Kock. Um die Angst vor der fremden Umgebung, der Behandlung und Operation zu nehmen, ist es wichtig, das Kind entsprechend vorzubereiten. Vor allem kleine Kinder sind beruhigt, wenn ein Elternteil bei ihnen in der Klinik bleibt. „Wenn der Krankenhausarzt die medizinische Notwendigkeit für die Mitaufnahme der Mutter oder des Vaters bescheinigt, werden die Kosten für diese Begleitperson von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen“, sagt Kock.

 Die häufigste Ursache für die stationäre Behandlung von Kindern bis 17 Jahre in Gelsenkirchen war im vergangenen Jahr nach wie vor die Gehirnerschütterung.
  • Die häufigste Ursache für die stationäre Behandlung von Kindern bis 17 Jahre in Gelsenkirchen war im vergangenen Jahr nach wie vor die Gehirnerschütterung.
  • Foto: AOK/hfr.
  • hochgeladen von Heinz Kolb (SPD

Gehirnerschütterung häufigste Krankenhausursache

Eine Gehirnerschütterung ist meist Folge eines Sturzes, sei es von der Wickelkommode, aus dem Bett, beim Spielen oder vom Fahrrad oder Roller. In den meisten Fällen sind derartige Unfälle nicht gefährlich und hinterlassen nur eine kleine feste Beule, die keine ärztliche Behandlung benötigt. Wichtig ist aber, das Kind weiter zu beobachten, da sich die Zeichen einer Gehirnerschütterung auch erst Tage nach dem Unfall zeigen können. Übelkeit, Erbrechen, Kopfschmerzen, Schwindel, Sprach- und Gangstörungen, eine auffällige Hautblässe bis hin zur Bewusstlosigkeit deuten auf eine Gehirnerschütterung hin, die dringend ärztliche Behandlung erfordert. „Säuglinge haben bei einer Gehirnerschütterung oft nur geringe Beschwerden. Allerdings ist es ratsam, im ersten Lebensjahr bei einem Kopfunfall immer einen Arzt auszusuchen, um einen Bruch des Schädelknochens nicht zu übersehen“, rät Kock.

Wegen Corona wurden deutlich weniger Kinder aus Gelsenkirchen im Krankenhaus behandelt.
 Die häufigste Ursache für die stationäre Behandlung von Kindern bis 17 Jahre in Gelsenkirchen war im vergangenen Jahr nach wie vor die Gehirnerschütterung.
Autor:

Heinz Kolb (SPD aus Gelsenkirchen

following

Sie möchten diesem Profil folgen?

Verpassen Sie nicht die neuesten Inhalte von diesem Profil: Melden Sie sich an, um neuen Inhalten von Profilen und Orten in Ihrem persönlichen Feed zu folgen.

24 folgen diesem Profil

Kommentare

online discussion

Sie möchten kommentieren?

Sie möchten zur Diskussion beitragen? Melden Sie sich an, um Kommentare zu verfassen.

Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

add_content

Sie möchten selbst beitragen?

Melden Sie sich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen

Beitrag oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen

Schnappschuss einbetten

Abbrechen

Veranstaltung oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen