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Die Laurentiuskirchen an der Straße zum Bauverein im Horster Süden wird 2019 Entweiht.

Die Laurentiuskirchen an der Straße zum Bauverein im Horster Süden
  • Die Laurentiuskirchen an der Straße zum Bauverein im Horster Süden
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  • hochgeladen von Heinz Kolb

Mit einem feierlichen Gottesdienst wird die St. Laurentiuskirchen am Sonntag, 3. Februar 2019 außer Dienst gestellt.

Die notwendigen Schritte zur Entweihung werden eingeleitet und nach Zustimmung des Bistums Essen durchgeführt.

Auch die Filialkirche St. Marien in Essen – Karnap wird geschlossen hier findet der feierliche Abschiedsgottesdienst 10. Februar 2019 statt.

Die Mitglieder der Gemeinden wurden hierüber in den Messen am Samstag und Sonntag informiert.

Seit dem Jahre 2007 gehört die Gemeinde St. Laurentius in Gelsenkirchen Horst mit ihrer Filialkirche St. Marien in Essen - Karnap zur neugegründeten Pfarrgemeinde St. Hippolytus in Gelsenkirchen.

Nun setzt die die Pfarrei ihr Votum des Pfarrentwicklungsprozesses (PEP) um, und Verabschiedet sich von beiden Kirchen die bereits 2016 beziehungsweise 2017 aufgegeben werden sollen.

Zugleich gleich wurde bekannt, dass das Haus Marienfried e.V. „nach eingehender und intensiver Prüfung“ von dem Umbau der denkmalgeschützten Kirche St. Laurentius zum Wohnprojekt „Service-Wohnen“ Abstand genommen hat.

Alternative Investoren werden ab sofort „mit Nachdruck“ gesucht, erläuterte Pfarrgemeinderats-Vorsitzender Berthold Hiegemann, der zugleich PEP-Projektleiter ist.

Für die Umnutzung der Kirche zum Bauverein wurde im vorigen Jahr einen Architektenwettbewerb ausgeschrieben, den das Bochumer Büro „zwo+Architekten“ gewann.

Demnach könnten in und an der Kirche 30 Wohnungen mit möglicher Betreuung entstehen. „Die architektonische Grundidee ist es, die St. Laurentius Kirche umzubauen, ohne das äußere Erscheinungsbild maßgeblich zu verändern. Die Kubatur des Kirchengebäudes mit dem prägnanten freistehenden Kirchturm bleibt weiterhin als städtebauliche Marke erhalten und wird durch einen untergeordneten Anbau im Norden erweitert.

Gleichzeitig macht die Bauweise der Kirche dieses Projekt erst möglich, nicht jede Kirche ließe sich so umbauen“, erläuterte Hiegemann im Januar.

Das Kirchenschiff biete im Inneren Platz für vier Wohngeschosse mit insgesamt 20 Seniorenwohnungen. Ein zweigeschossiger Anbau, der sich im Norden an den ehemaligen Altarbereich der Kirche angliedert, fasst auf zwei Geschossen 10 Wohnungen.

Die Haupterschließung der neuen St. Laurentius Kirche bleibt im Süd-Westen der Kirche, an ursprünglicher Stelle.

Alle Wohnungen im ehemaligen Kirchenschiff sollen als Seniorenwohnungen barrierefrei erschlossen werden und haben private Freibereiche in Form von Terrassen, Gärten, Balkonen und Loggien.

Für das benachbarte Haus Marienfried aber war das Projekt offenbar mit zu großen Risiken behaftet.

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