"against exclusion"
"Dumme Sprüche gibt es viele" - Workshop gegen Stammtischparolen

Wie kann man auf Stammtischparolen reagieren?

Das Projekt "against exclusion" des Spunk-Fördervereins weitet sein Angebot aus. Nachdem zu Beginn des Monats ein Aufkleber-Design-Wettbewerb gestartet wurde, geht es nun mit einem Training gegen Stammtisch-Parolen weiter.

Eigentlich als Workshop im KiezSchuppen an der Bochumer Straße geplant, muss das Angebot Corona-bedingt jedoch ebenfalls ins Internet wechseln. Ab sofort gibt es bis Anfang April auf dem instagram-Account unter www.instagram.com/against_exclusion/, Stammtisch-Parolen und Beispiele, wie man auf solche Aussagen reagieren kann.

Vorurteile und Augrenzung

"Ausgrenzende, diskriminierende und rassistische Sprüche haben leider wieder Hochkonjunktur", stellt Claudia Börner-Hocks, Projektleiterin von "against exclusion" fest. "Mit der angeblichen Begründung 'Das wird man doch noch sagen dürfen' sollen rassistische und diskriminierende Vorurteile gestreut und in die Köpfe festgesetzt werden. Dagegenzuhalten ist wichtig. Aus diesem Grund wollen wir Interessierten die Möglichkeit bieten, sich gegen solche Parolen zu wappnen und eine Werkzeugliste mitgeben", so Börner-Hocks weiter.
"Eingeschworene Rechtsextremisten wird man nicht überzeugen können, aber mit ein paar einfachen Tricks kann man die anderen Menschen drumherum zum Nachdenken anregen und die Parolen als das entlarven, was sie sind: Rassistische, ausgrenzende Sprüche, die Hass gegen andere schüren sollen", erklärt Sebastian Kolkau, Vorsitzender des Spunk-Fördervereins den Online-Workshop. Beim Argumentationstraining bei Instgram kommen nun immer wieder neue Stammtisch-Parolen und Beispiele, welche Reaktionen darauf möglich sind. Von nachfragen, richtig stellen, Ironie, Erfahrungen schildern, andere Menschen mit einbeziehen, gibt es einige Möglichkeiten, die dort beispielhaft präsentiert werden.

Das Projekt "against exclusion" wird im Rahmen des Programms "Vielfalt - Wir leben sie!" der AGOT NRW e.V. und dem Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert. Die Projektkoordinatoren Claudia Börner-Hocks und Max Greese werden dabei im Laufe des Jahre zahlreiche Aktionen, Veranstaltungen und Seminare gegen Rechtsextremismus, Hass und Ausgrenzung planen und organisieren. Interessierte Menschen können auch den telegram-Kanal abonnieren unter t.me/against_exclusion und auf so dem Laufenden bleiben.

Autor:

Lokalkompass Gelsenkirchen aus Gelsenkirchen

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