Neue Landmarke für die Innenstadt
Gelsenkirchen beteiligt sich mit dem Standort Zentralbad an der Markterkundung für den Neubau der Hochschule für Polizei und öffentliche Verwaltung

14.08.2020 - Akademie im Revier.
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Die Hochschule für Polizei und öffentliche Verwaltung Nordrhein-Westfalen HSPV (NRW) beabsichtigt ein neues zentrales Dienstgebäude anzumieten, das sowohl den Lehrbetrieb der bisherigen Standorte Herne, Dortmund, Hagen und Gelsenkirchen als auch die bislang in Gelsenkirchen Ückendorf beheimatete Hochschulleitung und Zentralverwaltung aufnehmen soll. Hierfür werden knapp 20.000 m² Hauptnutzfläche benötigt. Eine entsprechende unverbindliche Markterkundung ist auf den Internetseiten des Landes NRW Ende Juni veröffentlicht worden.

Als mögliche Standorte kommen danach ausschließlich die Städte Dortmund, Bochum, Herne und Gelsenkirchen in Betracht.

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Gemeinsam mit der Stadtwerke Gelsenkirchen GmbH und der Gelsenkirchener Gemeinnützigen Wohnungsbaugesellschaft mbh (GGW) hat die Stadt Gelsenkirchen unter Leitung von Herrn Stadtbaurat Christopher Heidenreich eine Arbeitsgruppe gebildet, welche die Grundlagen für ein Anbieterkonsortium erarbeitet hat. Im Ergebnis wird sich dieses kommunale Konsortium mit einem eigenen Entwurf an der Markterkundung für das neue Hochschulgebäude beteiligen. Erklärtes Ziel ist es, die HSPV NRW auf Dauer in Gelsenkirchen zu halten.

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Oberbürgermeister Frank Baranowski: „Die Stadt Gelsenkirchen macht mit diesem Entwurf deutlich, dass die Hochschule zu Gelsenkirchen gehört und auch künftig hier ihren Sitz haben soll. Ich bin davon überzeugt, dass wir auf einem einmaligen Standort einen herausragenden multifunktionalen Gestaltungsvorschlag präsentieren, der in seinem Gesamtkonzept richtungsweisend ist und funktional wie auch städtebaulich der nördlichen Innenstadt ein modernes Gesicht gibt. Das Gebäude wird die Zielvorgaben der Ausschreibung hinsichtlich Attraktivität und Repräsentativität nicht nur erreichen, sondern übertreffen. Die Stadt Gelsenkirchen beheimatet seit mehr als 40 Jahren den zentralen Sitz der Hochschule für Polizei und Verwaltung des Landes NRW. Wir sind in höchstem Maße daran interessiert, diese erfolgreiche Partnerschaft am Standort Gelsenkirchen fortzusetzen.“

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Die neue Hochschule soll als Akademie im Revier im Herzen der Stadt Gelsenkirchen entstehen und eine neue Landmarke bilden.

Auf der Fläche der ehemaligen Polizeistation und des Zentralbades soll in unmittelbarer Nachbarschaft zum Musiktheater ein kombiniertes 6-geschossiges Gebäudeensemble mit einem großen Atrium und einer 11-geschossigen Landmarke an der Ecke Florastraße / Overwegstraße entstehen. Neben der Hochschule wird in das neue Gebäudeensemble auch der Neubau des Zentralbades mit 50m-Becken und eine viergruppige Kindertagesstätte beherbergen.
Harald Förster, Geschäftsführer der GGW: „Gemeinsam mit unseren Projektpartnern, allen voran dem Architekturbüro TOR 5 aus Bochum haben wir innerhalb von nur sieben Wochen für den Bereich gegenüber dem Musiktheater im Revier auf der Fläche der ehemaligen Polizeiinspektion Süd und des Zentralbades ein Ensemble entwickelt, dass allen Anforderungen der Hochschule gerecht wird und gleichzeitig erhebliche zusätzliche Nutzungsoptionen eröffnet. Wir wollen erreichen, dass die HSPV zwar in Gelsenkirchen umzieht, aber nicht wegzieht.“

Eine Aussage, die Stadtbaurat Christoph Heidenreich nur unterstreichen kann: „Dieser Standort gehört zu dem Besten, was Gelsenkirchen zu bieten hat. Städtebaulich eingebunden in die umgebende Baustruktur bietet das Ensemble die unmittelbare Nähe zu Kultur, Innenstadtversorgung, Gastronomie und eine nahezu perfekte Anbindung an alle wichtigen Verkehrssysteme. Wir schaffen dort vom einladenden Foyer über den begrünten Innenhof und das begehbare Dach des neuen Zentralbades bis zur Bibliothek mit Skylineblick das perfekte Lernklima. Dieser Entwurf zeigt, was auf diesem Filetstück in der Gelsenkirchener Innenstadt möglich ist. Zusammen mit den optimalen Verkehrsverbindungen ist es ein absoluter Topstandort für die Hochschule.“

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Bernd Mensing, Prokurist der Stadtwerke Gelsenkirchen erklärte: „Die Stadtwerke stehen für gebündelte Kompetenz in den Bereichen bürgernahe Dienstleistungen, Freizeit und Sport. Die Idee, unser neues Sportbad in einen Hochschulkomplex zu integrieren, bringt uns viele Vorteile und nicht zuletzt neue Kunden. Bei einer Besucherfrequenz von bis zu mehreren tausend Personen, kann ein Schwimmbad kaum besser liegen. Natürlich werden wir auch für eine moderne, umweltfreundliche und nachhaltige Energieversorgung an diesem Standort sorgen.“

Der Gelsenkirchener Entwurf wird fristgerecht bis zum 15. August 2020 bei der Hochschule für Polizei und öffentliche Verwaltung eingereicht.

Hintergrund
An der Hochschule werden an bislang zehn Studienorten (Aachen, Bielefeld, Duisburg, Dortmund, Gelsenkirchen, Hagen, Herne, Köln, Münster und Mülheim an der Ruhr) rund 13.000 Studierende der Polizei, der Landesverwaltung, der Kommunalverwaltung und der Rentenversicherung ausgebildet.
Diese Marktschau soll unverbindlich einen Überblick über die am Markt verfügbaren Mietangebote (Bestandsliegenschaften und Neubauten) und deren Kosten im Hinblick auf ein bevorstehendes Vergabeverfahren ermöglichen.

Potenzieller Mieter ist das Land Nordrhein-Westfalen, vertreten durch das Ministerium des Innern NRW (IM NRW), dieses vertreten durch die Hochschule für Polizei und öffentliche Verwaltung NRW (HSPV NRW), Haidekamp 73, 45886 Gelsenkirchen und diese vertreten durch ihren Präsidenten.
Auf einer Gesamtnutzfläche von insgesamt rund 19.000 m² zuzüglich Verkehrs-, Technik- und Sanitärflächen sollen unterschiedliche Raumtypen realisiert werden, hierunter unter anderem 111 Kursräume (Vorlesung für bis zu 33 Studierende; ca. 11 m x 6,80 m), Büroräume unterschiedlichster Größe, eine Mensa, eine Bibliothek, ein multifunktionaler Mehrzweckraum, ein Veranstaltungsraum sowie die Präsidiumsebene der Hochschule.

Eine Inbetriebnahme zum 1. September 2025 wäre wünschenswert, eine Mietvertragslaufzeit von 20 Jahren ist avisiert. Als mögliche Standorte kommen die Städte Dortmund, Bochum, Herne und Gelsenkirchen in Betracht.

Quelle: Stadt Gelsenkirchen

Autor:

Heinz Kolb (SPD aus Gelsenkirchen

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