Zusammenarbeit von Sozialwerk St. Georg und in Haus ausgezeichnet
Smart Home Award für Demenz-WGs

Enrico Löhrke (hinten Mitte) im Kreis der Preisträger des Smart Home Deutschland Award
  • Enrico Löhrke (hinten Mitte) im Kreis der Preisträger des Smart Home Deutschland Award
  • Foto: St. Georg
  • hochgeladen von Heinz Kolb (SPD

Gelsenkirchen/NRW. – Smarte – also intelligente – Lösungen für Wohnräume werden im Sozialwerk bereits seit vielen Jahren eingesetzt. Konkret in den Demenz-Wohngemeinschaften der Sozialwerk St. Georg Care.
Die Mitarbeitenden dort wissen den großen Mehrwert zu schätzen, den diese technischen Lösungen bringen. Nun wurde die Ausstattung damit sogar mit einem ersten Preis geehrt: dem Smart Home Deutschland Award in der Kategorie „Bestes Projekt in Deutschland“.

Das Konzept für die Wohngemeinschaften in Kamp-Lintfort und Neukirchen-Vluyn wurde gemeinsam von der Sozialwerk St. Georg Care, einer Tochter des Sozialwerks St. Georg, und in Haus GmbH konzipiert.

Der Geschäftsführer des Anbieters für innovative technische Lösungen bei der Pflege und Betreuung von Menschen mit Assistenzbedarf, Enrico Löhrke, berichtet stolz: „Wir haben uns riesig über die
Nachricht gefreut, dass wir ausgezeichnet wurden. Bestätigt uns das doch, dass wir den richtigen Weg gehen und dass unser Team innovative und vor allem wichtige Arbeit leistet“.

Besonders hervorgehoben von der Jury wurde die enge Verzahnung von inhaltlichen bzw. pflegerischen Anforderungen einerseits und der Technik andererseits. Löhrke: „Von Anfang an haben alle Beteiligten der Bereiche Pflege und Betreuung sowie Technik eng zusammengearbeitet und so eine ganzheitliche und anwendungsbezogene Lösung realisiert.“

Jedes Demenzkompetenzzentrum ist mit einer standardisierten Smart Home Ausstattung versehen. Bewegungsmelder und so genannte Öffnungskontakte melden dem Pflegepersonal zum Beispiel, wenn Türen oder Fenster bei Lauftendenzen geöffnet werden. Oder wenn jemand mit einem hohen Sturzrisiko aus dem Bett aussteigt.

Wenn diese Vorkommnisse zum Beispiel aufgrund von Gangunsicherheit oder einer demenziellen Beeinträchtigung gefährlich für die Klientinnen und Klienten sein könnten, kann das Pflegepersonal sofort reagieren.

Die technische Unterstützung geht aber noch weiter: Mittels Künstlicher Intelligenz können Tagesabläufe und Aktivitäten des täglichen Lebens gelernt und visualisiert werden.

Das liefert Informationen für die Pflege- und Betreuungsprozesse und vor allem einen Überblick, welche Tagesabläufe noch eigenständig funktionieren.

Auf Basis dessen, kann die Unterstützung je nach Bedarf entsprechend angepasst werden.
Auch auf Corona haben Care und inHaus reagiert: Mittels Luftqualitätssensoren kann die Virenkonzentration in Innenräumen festgestellt werden.

Bei zu hohen Werten können dann Maßnahmen zur Reduzierung der Virenkonzentration, wie
zum Beispiel Lüften, ergriffen werden.

Löhrke hofft, dass mit der Preisverleihung auch ein Zeichen gesetzt wird hin zu einer
smarteren und digitaleren Pflege in Deutschland. „Denn dann können wir die Pflegeund Betreuungskräfte entlasten und insbesondere Zeitressourcen für andere

Aufgaben erzielen. Und wir können den Menschen mit Assistenzbedarf viel mehr
Teilhabe und Autonomie zuteilwerden lassen.

Autor:

Heinz Kolb (SPD aus Gelsenkirchen

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