Der „Gelsenkirchener Appell“ soll bald konkreter werden -Lutz Dworzak: Träger sehen Potenzial für 230 Arbeitsplätze

Lutz Dworzak
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„Ich habe Sozialdezernentin Karin Welge gebeten, den Ausschuss für Arbeit und Soziales am 23. Januar über die weitere Konkretisierung der Umsetzung des Gelsenkirchener Appells zu informieren“, erklärt der Ausschussvorsitzende Lutz Dworzak (SPD). „Wenn der Bund mitzieht, könnte sich endlich eine er-freuliche Entwicklung ergeben und die Ausschussmitglieder sollten zeitnah über weitere Machbarkeits-aspekte von Projekten für arbeitslose Menschen unterrichtet werden.“

Der Gelsenkirchener Appell wurde im Juli 2012 gemeinsam von einem breiten Bündnis bestehend aus Vertre-tern der demokratischen Ratsfraktionen, der Kirchen, der Wohlfahrtsverbänden und der Gewerkschaften auf den Weg in Richtung Düsseldorf und Berlin gebracht, um eine öffentlich geförderte Beschäftigung für die vielen Langzeitarbeitslosen in Gelsenkirchener einzufordern.

Lutz Dworzak:“In die Umsetzung des Gelsenkirchener Appells wurde durch eine SPD-Initiative Bewegung er-zeugt, indem die Anstellungsträger von der Lohnrefinanzierung befreit werden sollen und die Löhne zu 100 Prozent von der Stadt und vom Bund getragen werde sollen, denn die Träger sind durch das, was sie bereits jetzt zur Eingliederung von Arbeitslosen tun, längst an die Grenzen ihrer finanziellen Möglichkeiten gestoßen“.

Lutz Dworzak hat die Hoffnung, das bald erste konkrete Projekte gestartet werde können: „Wie ich in Erfah-rung bringen konnte, liegen zur Zeit bereits Projektideen für etwa 230 zusätzliche Beschäftigungsmöglichkeiten für Langzeitarbeitslose vor.

Wir begrüßen dieses zusätzliche Engagement und die Bereitschaft, Verantwortung für eine solidarische Stadtgesellschaft zu übernehmen. Bei der Vergabe der Projekte hat für uns neben der Qua-lität auch der Erhalt der Trägervielfalt hohe Priorität. Wir wollen die Umsetzung des Gelsenkirchener Appells weiterhin in großer Übereinkunft mit allen Beteiligten voranbringen. Mögliche Träger dieser Beschäftigungs-maßnahmen, die eingeschränkt sind auf Tätigkeiten, die dem Gemeinwohl nutzen, sind unterem die Gelsenkir-chener Wohlfahrtsverbände, die Kirchen und die städtischen Eigenbetriebe“.

Autor:

Heinz Kolb aus Gelsenkirchen

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