GE braucht mehr Ausbildungsplätze

Brosch: Das Thema Berufsausbildung und Berufswahl muss früher als bisher bei den Jugendlichen ankommen

Es ist wichtig allen jungen Menschen eine Perspektive am Arbeitsmarkt zu eröffnen und daher braucht es zunächst genügend Ausbildungsplätze. Deshalb unterstützt auch die CDU-Fraktion die Anregung für ein neues Bündnis für Ausbildung. „Wenn die Annahme zutrifft, dass nur etwa 30 Prozent aller Betriebe in Gelsenkirchen Ausbildungsplätze anbieten, gilt es zunächst nach den Ursachen zu suchen, wenngleich die Kreishandwerkerschaft diese ja schon recht konkret benennt“, erklärt Alfred Brosch, CDU-Stadtverordneter und arbeitsmarktpolitischer Sprecher der Fraktion.

Brosch: „Wir sind aber auch davon überzeugt, dass das Thema Berufsorientierung und Berufswahl viel früher als bislang üblich in den Köpfen der zukünftigen Auszubildenden verankert werden muss. Dazu gehört vor allem eine bessere Kenntnis über Berufsbilder, Ausbildungsmöglichkeiten und –varianten, die vielen Jugendlichen nicht präsent und bewusst sind. Neben den Interessenvertretungen von Unternehmern und Gewerkschaften sollten weitere Akteure wie IHK und Schulen eingebunden werden, um möglichst einen gesamtheitlichen Ansatz sicherzustellen. Damit können wir einen präventiven Ansatz begründen und müssen uns nicht damit zufrieden geben, im Nachhinein die Konsequenzen zu kurieren. Auf dieser Basis könnte eine realistische und ehrgeizige Zielsetzung aufgesetzt werden, die einen Beitrag von vielleicht 3 Prozent mehr Ausbildungsplätze pro Jahr in Gelsenkirchen schafft. Die derzeitige Ausgangslage der Bewerber/innen sollte es uns es wert sein diese Herausforderung anzunehmen.“

Autor:

Ludger Jägers aus Gelsenkirchen

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