„Gelsenkirchen - lass uns reden“
Maßnahmen für ein besseres Zusammenleben

Jonas Heidebrecht begleitete die Auftaktveranstaltung mit seinem „Graphic Recording“. Nun folgte die zweite Runde und viele der im Juni angebrachten Probleme, kamen erneut in kleiner Runde zur Sprache.
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  • Jonas Heidebrecht begleitete die Auftaktveranstaltung mit seinem „Graphic Recording“. Nun folgte die zweite Runde und viele der im Juni angebrachten Probleme, kamen erneut in kleiner Runde zur Sprache.
  • Foto: Gerd Kaemper
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Bei der Premiere des neuen Dialogformats „Gelsenkirchen – lass‘ uns reden!“ am 13. Juni entwickelten die rund 160 Teilnehmer viele Ideen für ein besseres Miteinander mit Respekt, Toleranz und kultureller Neugier. In einem Nachbereitungsworkshop in den vergangenen Tagen ging es nun darum, aus den Ideen konkrete Empfehlungen an Stadt und Gesellschaft sowie Maßnahmenvorschläge zu erarbeiten.

Dabei standen besonders die Themen Integration, Jugendarbeit, Nachbarschaft und Quartiersarbeit im Mittelpunkt der Gespräche.
Etwa 25 Teilnehmer der ersten Veranstaltung folgten der erneuten Einladung und kamen im Wissenschaftspark zur zweiten Runde zusammen.
Darüber freute sich Gastgeberin Annette Berg, Dezernentin für Kultur, Bildung, Jugend, Sport und Integration der Stadt Gelsenkirchen, ganz besonders: „Schon die erste Veranstaltung war sehr lebendig, mit intensiven, auch konträren Gesprächen. Es trafen Menschen aufeinander, die sich sonst nie so direkt hätten austauschen können. Dass ein Teil davon den Faden aufgenommen und weitergesponnen hat, zeigt uns, dass wir mit dem Dialogformat Gelsenkirchen – Lass uns reden den richtigen Weg eingeschlagen haben.“

Paket aus 20 Maßnahmen geschnürt

Bei dem dreistündigen Treffen erarbeiteten die Teilnehmer gemeinsam mit Mitarbeitern der Stadtverwaltung ein Paket aus rund 20 Maßnahmenvorschlägen zu den Themen, Sprachbildung, Stadtplanung, Identifikation, Kommunikation, Kindergarten/Schule, Jugendliche, Stadtteile und Nachbarschaft.
So wurden beispielsweise verstärkte Sozialarbeit in Schulen, eine moderne, ansprechende Jugendarbeit, Präventionsarbeit gemeinsam mit Aussteigerinnen und Aussteigern extremer und extremistischer Szenen, oder auch mehr Präsenz der Stadt vor Ort in den Stadtteilen gefordert.
Auch vergleichsweise kleine Projekte wie ein Spielemobil für die Stadtteile wurden angeregt. Aber auch für sich selbst identifizierten die Bürger einige Handlungsfelder: selbst Toleranz und Respekt gegenüber denjenigen zeigen, von denen man diese Wertschätzung erfahren möchte, und mehr soziale Verantwortung gegenüber den Mitbürgern übernehmen.

Nur wer miteinander redet, bewegt etwas

Einig waren sich alle: Nur über den gemeinsamen Dialog, wenn alle in der Stadtgesellschaft eingebunden werden, können Probleme identifiziert und adäquate Lösungen gefunden werden. Deshalb soll das Format „Gelsenkirchen – lass‘ uns reden!“ auch auf jeden Fall fortgeführt werden – zu unterschiedlichen Themen.
Am Ende verließen die Teilnehmer die Veranstaltung vor allem gespannt, wie es mit den Vorschlägen nun weiter geht.
Stadtdezernentin Annette Berg resümiert: „Die Bürger haben mir viel zum Nachdenken gegeben. Ich werde alle Vorschläge in die Verwaltung tragen und prüfen lassen, was wir umsetzen können.“ Bis Ende des Jahres wird es eine qualifizierte Rückmeldung geben.

Jonas Heidebrecht begleitete die Auftaktveranstaltung mit seinem „Graphic Recording“. Nun folgte die zweite Runde und viele der im Juni angebrachten Probleme, kamen erneut in kleiner Runde zur Sprache.
Nur wer miteinander redet, kann etwas verändern - Auf dieser Idee basiert das neue Dialogformat.
Autor:

Lokalkompass Gelsenkirchen aus Gelsenkirchen

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