"Red Hand Day" in Gelsenkirchen

Mit einer roten Hand gegen den Einsatz von Kindersoldaten
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Am letzten Donnerstag fanden Aktionen zum internationalen „Red Hand Day“ im und um das Hans-Sachs-Haus statt. Der Aktionstag soll auf das Schicksal von Kindersoldaten aufmerksam machen.

Bereits im letzten Sommer war der „Red Hand Day“ präsent in Gelsenkirchen: Die evangelische Religionsklasse der 6. Jahrgangsstufe des Leibniz Gymnasiums in Buer machte ihre Mitbürger mit einer Sammelaktion auf die Problematik von Kindersoldaten aufmerksam. Am Ende ihrer Sammelaktion (die Schüler sammelten rote Handabdrücke in der Bueraner Fußgängerzone und in ihrem familiären Umkreis) sandten sie alle Handabdrücke an die „Aktion rote Hand“ und einen Brief an Oberbürgermeister Frank Baranowski, um ihm von der Aktion zu erzählen. Sofort war er begeistert und kündigte seine Unterstützung bei dem Projekt an.

Gegen Kinderrechtsverletzungen

Dieses Versprechen setzte er nun in die Tat um und begrüßte persönlich alle Besucher, die sich am vergangenen Donnerstag im Hans-Sachs-Haus eingefunden hatten, um den Aktionen am „Red Hand Day“ beizuwohnen. Dabei wurde getanzt, gesprochen und diskutiert. Denn an diesem Tag geht es vor allen Dingen darum, Aufmerksamkeit zu erregen und die Menschen für die Kinderrechtsverletzungen zu sensibilisieren.

Ehemalige Kindersoldaten erzählen

Aufmerksamkeit erregten vor allem auch jene Schüler, die an diesem Tag als Soldaten verkleidet auf die Veranstaltung im Rathaus warben. Dafür waren auch ehemalige Kindersoldaten aus dem Zweiten Weltkrieg geladen, um von ihren Erfahrungen aus der damaligen Zeit zu berichten. Um die Wirkung noch zu verstärken, trugen auch Kinder authentische Berichte von Kindersoldaten vor.

Was sind Kindersoldaten?

- Kindersoldaten sind Kinder unter 15 Jahre, die rekrutiert und in Kriegsgebieten eingesetzte werden.
- Sie werden nicht nur zum kämpfen, sondern auch als Spione, Nachrichtenüberbringer, Köche und für sexuelle Zwecke ausgenutzt.
- Kindersoldaten werden auch noch heute in Krisengebieten benutzt.

Mit einer roten Hand gegen den Einsatz von Kindersoldaten
Im und um das Hans-Sachs-Haus „patrouillierten“ Gelsenkirchener Schüler in Uniformen, um auf die Problematik von Kindersoldaten aufmerksam zu machen.
Autor:

Deborrah Triantafyllidis aus Gelsenkirchen

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