SOS um den Hauptbahnhof

Hans-Joachim Olbering, Leiter des städtischen Referates Öffentliche Sicherheit und Ordnung, Ulrich W. Husemann von den Gelsendiensten und Oberbürgermeister Frank Baranowski nahmen vor Ort die Situation in Augenschein.
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Rund um den Hauptbahnhof vom Bahnhofsvorplatz über den Busbahnhof bis zum Neustadtplatz bündelt die Stadt die Kräfte, um verstärkt für Sauberkeit, Ordnung und Sicherheit zu sorgen. Gelsendienste, der Kommunale Ordnungsdienst (KOD) der Stadt, Arzt Mobil und weitere Kooperationspartner werden vor Ort noch präsenter sein und noch enger zusammenarbeiten. Damit reagiert die Stadt auf häufige Beschwerden der Bürger.

„Wir machen das, weil es unsere Stadt ist, und wir machen das an diesem Ort, weil die Umgebung rund um den Hauptbahnhof für viele Menschen das Bild von unserer Stadt prägt. Die Ein- und Ausgangsbereiche des Hauptbahnhofs im nördlichen wie im südlichen Bereich sollen eine Visitenkarte unserer Stadt sein“, sagt Gelsenkirchens Oberbürgermeister Frank Baranowski.
Gerade rund um den Hauptbahnhof wurde vieles bereits realisiert, um für ein sauberes Stadtbild und Sicherheit zu sorgen. Weitere Verbesserungen können schon bald umgesetzt werden, weiß Gelsendienste Betriebsleiter Ulrich W. Husemann und listet beispielhaft auf „Von 5 Uhr in der Früh bis in den Abend um 21 Uhr ist von Montag bis Samstag eine Kleinkehrmaschine im Einsatz, die gerade für die Straßenreinigung im Innenstadtbereich optimal geeignet ist. Sonntags wird in der Zeit von 7 bis 12 Uhr und bei besonderem Bedarf gereinigt. Außerdem sind zwei Leichtmüllsauger im Einsatz, um Zigarettenstummeln, Papierreste und andere Kleinabfälle zu beseitigen. Zudem arbeiten wir daran, die Leerung der Papierkörbe zu optimieren. Es wird also schon eine ganze Menge getan, um ein sauberes Stadtbild zu gewährleisten.“
Und das ist noch längst nicht alles. Erst kürzlich wurden elektrisch fahrende Streetscooter angeschafft, die bei der Müllbeseitigung eingesetzt werden. Weitere Leichtmüllsauger und andere Geräte werden beschafft, und neue Routenführungen erarbeitet, um die Reinigung zu intensivieren.
„Kurzfristig haben wir einen zusätzlich Mitarbeiter abgestellt, der ganztägig im Einsatzgebiet unterwegs ist, Verunreinigungen kurzfristig entfernt und als Ansprechpartner rund um Fragen der Sauberkeit zur Verfügung steht“, erläutert Husemann.
Dies ist auch ein Schritt, mit dem der Informationsaustausch zwischen Gelsendienste und dem KOD intensiviert wird. „Etwa ab Mitte November sind alle KOD-Mitarbeiter mit Smartphones ausgestattet. So können sie schnell mit dem Mängelmelder GE-Meldet auf Verunreinigungen und andere Missstände aufmerksam machen, die ihnen aufgefallen sind“, kündigt Hans-Joachim Olbering, Leiter des städtischen Referates Öffentliche Sicherheit und Ordnung an. „Der KOD wird verstärkt Präsenz zeigen und ist mit sechs Einsatzkräften und einem Fahrzeug am Busbahnhof und südlich des Hauptbahnhofs unterwegs. Die Aufgaben sind dabei zum Beispiel, aggressives Betteln zu unterbinden, auf die Einhaltung des Verbots des Alkoholkonsums an Haltestellen zu achten oder auch Ladenbesitzer an ihre Pflichten zur Wahrung der Sauberkeit zu erinnern“, so Olbering.
Der KOD werde die Ladenbesitzer und Gastronomiebetriebe aber auch über die Sauberkeits- und Sicherheitsoffensive der Stadt informieren und sie einladen, sich daran zu beteiligen. Vertieft werden soll auch die gute Zusammenarbeit mit Kooperationspartnern wie der Bogestra oder den Streetworkern von Arzt Mobil.
„Gerade weil es eben unsere gemeinsame Stadt ist, kümmern wir uns selbstverständlich auch um diejenigen, die Hilfe benötigen, indem wir Angebote wie Arzt Mobil unterstützen. Wir wollen das gute Zusammenleben aller Menschen in unserer Stadt. Deswegen ist es uns ja wichtig, dass Regeln eingehalten werden. Sonst funktioniert es nicht“, ist Oberbürgermeister Frank Baranowski überzeugt.

Hans-Joachim Olbering, Leiter des städtischen Referates Öffentliche Sicherheit und Ordnung, Ulrich W. Husemann von den Gelsendiensten und Oberbürgermeister Frank Baranowski nahmen vor Ort die Situation in Augenschein.
Die Teams von Gelsendienste und dem Kommunalen Ordnungsdienst ziehen nun gemeinsam mit Bogestra und den Streetworkerinnen von Arzt Mobil an einem Strang, wenn es um Sauberkeit, Ordnung und Sicherheit am Hauptbahnhof geht.

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