SPD – Bundesvorsitzender Sigmar Gabriel in Gelsenkirchen-Buer

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SPD – Bundesvorsitzender Sigmar Gabriel in Gelsenkirchen-Buer

Nach dem am Mittwoch. 18. September 2013 der SPD – Spitzenkandidat im Gelsenkirchener Ortsteil Horst Station gemacht hatte.

Konnten die Gelsenkirchener Sozialdemokraten 42, Stunden vor Öffnung der Wahllokale am Sonntag. 22. September 2013 ihren Bundesvorsitzenden Sigmar Gabriel auf dem Goldbergplatz in Buer empfangen.

Vor mehreren Hunderten Besuchern stand der Parteivorsitzende Gabriel gemeinsam mit dem stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden im Bundestag und Direktkandidaten im Gelsenkirchener Wahlkreis 123 Joachim Poß der Journalistin Helga Pillar Rede und Antwort.

Sigmar Gabriel der der als Sohn eines Kommunalbeamten und einer Krankenschwester 1959 im Niedersächsischen Goslar geboren wurde, mit 17 trat er dem Sozialistischen Jugendverband SJD – Die Falken bei und wurde kurz nach seinem Eintritt Vorsitzender des Ortsverbandes Goslar.

Bald danach wurde er zum Mitglied des Braunschweiger Bezirksvorstands gewählt, zunächst als Referent für antimilitaristische Arbeit, später als SJD-Ringleiter und schließlich als Bezirksvorsitzender.

Als Vertreter des Bezirks Braunschweig, der dem marxistischen Flügel zugerechnet wurde, gehörte er eine Zeit lang dem Bundesvorstand der SJD – Die Falken an.

Von 1987 bis 1998 war Gabriel Mitglied des Kreistages des Landkreises Goslar und von 1991 bis 1999 Ratsherr der Stadt Goslar.

Von 1990 bis 2005 war Gabriel Mitglied des Niedersächsischen Landtages.

Von 1997 bis 1998 war er stellvertretender Vorsitzender der SPD-Landtagsfraktion, von 1998 bis 1999 sowie von 2003 bis 2005 ihr Vorsitzender. Von 1999 bis 2005 gehörte Gabriel dem SPD-Parteivorstand an, außerdem war er von 1999 bis 2003 Ministerpräsident des Landes Niedersachsen.

Bei der Bundestagswahl 2005 gewann Gabriel mit 52,3 % der Erststimmen das Direktmandat im Wahlkreis Salzgitter – Wolfenbüttel, in der Wahlperiode 2005 bis 2009 war er Bundesminister für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit.

Im Oktober 2009 wurde Gabriel vom Parteivorstand für das Amt des SPD-Bundesvorsitzenden nominiert. und auf dem Bundesparteitag in Dresden gewählt.

Ein Wichtiges Anliegen für Sigmar Gabriel ist die Bezahlung in der Pflege, ob Alten- oder Krankenhäuser, oder in der Betreuung unserer Kinder.

„Wer Kranke oder alte Menschen pflegt und kleine Kinder betreut, hat einen harten Job, aber er verdient zu wenig.

Es fehlen in Deutschland Tausende von Pflegekräften und hier muss endlich etwas geschehen, wir brauchen bessere Bezahlung und bessere Arbeitsbedingungen aber nicht nur in der Pflege und der Betreuung sonder auch in anderen Branchen, wir brauchen einen Gesetzlichen Mindestlohn.

Joachim Poß der seit 1980 Gelsenkirchen im Bundestag vertritt, wurde 1948 in Westerholt geboren, nach der Mittleren Reife 1965 machte er eine Ausbildung im Gehobenen Dienst und fünf Jahre später wurde er Stadtinspektor.

Seinen Zivildienst leistete er 1972/73 ab und war danach bis 1980 als Hauptamtlicher Geschäftsführer und Verwaltungsleiter bei der Sozialistischen Jugend Deutschland – SJD – Die Falken tätig.

Mit 18 trat er 1966 in die SPD ein und war 12 Jahre von 1980 bis 1992 Vorsitzender der Gelsenkirchener SPD, danach bis 1999 stellvertretender Vorsitzender. 1989 löste er Franz Müntefering als Vorsitzender des SPD – Bezirks Westliches Westfalen ab.

Poß gehörte von 1975 bis 1980 dem Rat der Stadt Gelsenkirchen an, und war ab 1977 stellvertretender Vorsitzender der SPD – Fraktion.

1980 wurde er zum ersten Mal für die Gelsenkirchener Sozialdemokraten in den Bundestag gewählt, hier war er ab 1988 bis 1999 finanzpolitischer Sprecher der Bundestagsfraktion, 1999 wurde er zum stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden für den Bereich Finanzen und Haushalt gewählt.

Jochen Poß wehrt sich mit aller Kraft gegen die Pläne von Finanzminister Schäuble der die Gewerbesteuer der Kommunen abschaffen will, wenn die Regierung Merkel erneut die Wahl gewinnt gehen in den jetzt schon hoch Verschuldeten Städte die Lichter aus. Und darüber muss sich jeder im Klaren sein, den Bürgerinnen und Bürgern geht es dann noch mehr ans eigene Portmanne.

Auf die Frage warum die Bauarbeiten an der Horster Straße so lange dauern, sagte Poß und Gabriel dass dies nicht Bundesangelegenheit sei, sondern gehört zur Kommunalpolitik.

In diesem Sinne
Heinz Kolb

Glück auf und gehen sie zur Wahl, die Wahllokale sind von 08:00 bis 18:00 Uhr geöffnet

Text:Heinz Kolb
Heinz Kolb
Fotos:Kurt Gritzan
Kurt Gritzan

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Autor:

Kurt Gritzan aus Gelsenkirchen

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