SPD-Fraktion will Fahrradnutzung im Alltag stärker fördern

Dr. Klaus Haertel.

Das Fahrrad soll als Verkehrsmittel im Alltag wieder eine stärkere Rolle spielen als bisher. Dieses Ziel hat sich die SPD-Fraktion gesetzt, denn das Fahrrad ist gerade in Ballungsräumen eine zunehmend attraktive Alternative zum Auto. Der zuständige Arbeitskreis der Fraktion wird deshalb für die anstehenden Haushaltsberatungen Vorschläge entwickeln, wie die Förderung des Fahrradverkehrs besonders in der alltäglichen Nutzung aussehen könnte.

Steigende Benzinpreise, höheres Gesundheitsbewusstsein, hohe Verfügbarkeit, geringer Platzbedarf und vergleichsweise geringe Kosten sind nur einige der Gründe, die in den vergangenen Jahren bereits zu einem merklichen Anstieg der Fahrradnutzung geführt haben. Mit der Einführung von E-Bikes wird sich diese Entwicklung fortsetzen, weil hierdurch längere Strecken und neue Bevölkerungsgruppen wie etwa ältere Menschen besser für das Fahrrad erschlossen werden.

Bisher ist dieser Trend vornehmlich auf die Freizeitnutzung bezogen und der Ausbau der überregionalen Radwege trug dieser Entwicklung Rechnung.
„Wir wollen darüber hinaus aber das Potenzial besser nutzen, das in den Alltagsfahrten liegt.,“ so der SPD-Fraktionsvorsitzende Dr. Klaus Haertel. „Der Anteil des Fahrradverkehrs am Nutzungsmix aller Verkehrsmittel liegt in Ballungsgebieten wie Gelsenkirchen bei rund 17 %. In Fahrradhochburgen wie etwa Münster sind es über 30%. Hier ist also ein erheblicher Spielraum vorhanden, den wir erschließen könnten. Dabei geht es uns nicht nur um den Umweltaspekt. Auch die Rolle des Fahrrades als kostengünstiges und für fast jeden verfügbares Verkehrsmittel ist gerade hier in Gelsenkirchen nicht zu unterschätzen.“
Bis zu den Haushaltsberatungen sollen nun Vorschläge und Ideen ausgearbeitet werden, mit denen eine verstärkte Nutzung des Fahrrades im Alltag erreicht werden kann.

Für die Vorsitzende des Verkehrsausschusses und SPD-Stadtverordnete Margret Schneegans gibt es hierfür eine Vielzahl von Ansatzpunkten und Gedanken.
„Aus meiner Sicht spielt auf jeden Fall die Sicherheit beim Radfahren eine große Rolle. Besonders die Wege der Rad fahrenden Schüler müssen auf ihre Sicherheit überprüft werden. Und wenn es darum geht, das Fahrrad für den Arbeitsweg attraktiver zu machen, dann wird man über die die Querverbindungen, die Kreuzung von Hauptverkehrsachsen und auch über Netzlücken reden müssen. Verbesserungen müssen hier nicht immer viel Geld kosten. Die Nutzung parallel verlaufender Nebenstrecken und bestehenden Straßen können kostengünstige Alternativen sein. Trotzdem ist uns klar, dass es ganz ohne zusätzliche Mittel nicht gehen wird. Deshalb werden wir jetzt versuchen, Ideen zu entwickeln und dann konkret diskutieren. Diese Ideen können dann in das neue Radverkehrskonzept einfließen, das gerade entwickelt wird,“ so Margret Schneegans.

Autor:

Heinz Kolb (SPD aus Gelsenkirchen

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