ANFRAGE AN OBERBÜRGERMEISTER ZU SCHÄDEN ZULASTEN MENSCHEN, TIEREN, UMWELT DURCH SILVESTER"TRADITION"
Tierschutzpartei Gelsenkirchen: Böllern und Silvesterfeuerwerk in Gelsenkirchen auf den Prüfstand

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Die Partei Mensch Umwelt Tierschutz Gelsenkirchen - Tierschutzpartei - begrüßt die Ankündigung der Deutschen Umwelthilfe, ein Böllerverbot in deutschen Großstädten mit hoher Feinstaubbelastung notfalls einzuklagen.
"Als Tierschutzpartei Gelsenkirchen fordern wir seit vielen Jahren ein Böllerverbot zum Schutz von Umwelt, Menschen und Tieren," erläutert Jörg Etgeton, Mitglied des Landesvorstandes NRW der Tierschutzpartei und langjährig engagierter Gelsenkirchener Umwelt- und Tierschützer.

Enorme Feinstaubbelastung
Nach Angaben des Bundesumweltamtes war am ersten Tag des neuen Jahres die Feinstaub-Konzentration vielerorts so hoch wie sonst im ganzen Jahr nicht. Konkret wurden laut Bundesumweltamt ca. 4500 Tonnen Feinstaub freigesetzt. Dies entspricht einer Menge, die sonst in knapp zwei Monaten durch den gesamten Straßenverkehr produziert wird.

Aktion der Tierschutzpartei
Die Tierschutzpartei flankiert die Ankündigung der Umwelthilfe mit einer bereits Anfang Januar gestarteten Aktion in ganz NRW. So hat die Ratsgruppe der Tierschutzpartei im Rat der Stadt Essen per formeller Ratsanfrage den Essener Oberbürgermeister Kufen aufgefordert zur Erteilung umfangreicher detaillierter Informationen zur Belastungslage für Essen durch die Silvesterböllerei 2018/2019 und daraus seitens der Stadtverwaltung für das kommende Silvesterfest angedachter Konsequenzen. Auch die Tierschutzpartei Dortmund hat sich an den dortigen Oberbürgermeister Sierau gewandt.

Anfrage an Oberbürgermeister Frank Baranowski
Eine gleichgerichtete Anfrage hat die Tierschutzpartei Gelsenkirchen nun bei Oberbürgermeister Baranowski eingereicht.
In anderen Ruhrgebietsstädten werden die Stadtverwaltungen und Oberbürgermeister entsprechend seitens der Tierschutzpartei per Bürgeranfragen und Bürgerbeschwerden mit entsprechenden Informationsanforderungen konfrontiert.
"Das Thema ist angesichts des Ausmaßes der Umweltbelastung sowie des Schadenspotentials aber auch der tatsächlich realisierten Schäden zulasten von Menschen und Tieren durch Feuerwerkskörper, Feinstaub und Lärm von großer Bedeutung," betont Jörg Etgeton von der Tierschutzpartei Gelsenkirchen.

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