Aus der Bezirksvertretung Gelsenkirchen - Süd
Ückendorfer SPD-Ortsvereine sehen Potenzial für eine Fahrradzone im Kreativquartier Ückendorf

In der letzten Sitzung der Bezirksvertretung Süd hat die SPD-Bezirksfraktion Süd eine Anfrage an die Verwaltung gerichtet. Diese soll die Realisierung einer Fahrradzone im Stadtteil Ückendorf näher betrachten. Die Bezirksfraktion erwartet die Antwort der Verwaltung für die kommende Sitzung der Bezirksvertretung, die am 01. Juni tagen wird.

Dazu äußert sich Gianluca Bruno, Vorsitzender des Ortsvereins Ückendorf-Süd und Vorsitzender der SPD-Bezirksfraktion im Süden: „Gemeinsam mit den beiden SPD-Ortsvereinen in Ückendorf haben wir die Idee der Fahrradzone beim Themenabend 'Fahrradmobilität' näher betrachtet und diskutiert. Diesen Ansatz finde ich äußerst spannend, da die Fahrradmobilität in Ückendorf damit auf ein ganz neues Level gehievt wird. Da die Straßenbreite der Ückendorfer Straße – gerade im Abschnitt zwischen der Bergmannstraße und Dessauerstraße – keinen Spielraum für einen attraktiven und sicheren Radwegeausbau bietet, kann die Lösung einer Fahrradzone den Bereich nachhaltig entschärfen. Unser Vorschlag für die Einrichtung einer solchen Zone sieht den Kernbereich der Siedlung im Flöz Dickebank sowie einiger Querstraßen von der Ückendorfer Straße hin zur Bochumer Straße vor. Ein weiterer Vorteil ist, dass der avisierte Bereich in Ückendorf schon jetzt ohne größere und zusätzliche bauliche Maßnahmen als Fahrradzone genutzt werden könnte. Außerdem bliebe die Infrastruktur für die Anwohnerinnen und Anwohner erhalten. Um erste Erfahrungen mit solch einer Zone sammeln zu können, haben wir der Verwaltung einen Testbetrieb vorgeschlagen.“

Günter Jahn, Beisitzer im Vorstand des Ortsvereins Ückendorf-Süd und Organisator des Themenabends Fahrradmobilität ergänzt: „Die Reform der Straßenverkehrsordnung aus dem Jahr 2020 bietet nun eben diese Möglichkeit. Der Radverkehr wird durch die Einrichtung einer Fahrradzone gegenüber dem motorisierten Individualverkehr deutlich gestärkt. So werden die Regeln, die auch schon für eine Fahrradstraße gelten, in einer ganzen Nachbarschaft für die Straßen umgesetzt. Es gilt Tempo 30 km/h, und es darf nebeneinander geradelt werden. Eine Fahrradzone würde hier den Stellenwert des Fahrradfahrens deutlich sichtbar unterstreichen und könnte dem expandierenden Kreativquartier neue Impulse liefern. Profitieren würden von einer Fahrradzone auch etablierte Veranstaltungen wie die Szeniale oder das Places-Festival. Somit setzen wir ein klares und innovatives Zeichen in einem kreativen und urbanen Raum innerhalb von Ückendorf.“

Autor:

Heinz Kolb (SPD aus Gelsenkirchen

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