Pressemitteilung - Offener Brief an Uwe Becker
Zu WZ Kolumne „Protest für Bonobo Bili war falsch verstandene Tierliebe“ von Uwe Becker

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Die Protestaktionen waren sicher keine falsch verstandene Tierliebe.
Zu Anfang stand noch die Möglichkeit der Einschläferung Bilis im Raum, auch wenn der Zoodirektor Dr. Arne Lawrenz hier ziemlich schnell zurück gerudert ist. Darin hat er ja Übung. Als es im November 2018 um die Haltung der Elefanten ging, sah der grüne Zoo Wuppertal auch keine Fehler bei sich. Inzwischen werden die Elefanten aber nun doch im geschützten Kontakt gehalten und der Elefantenhaken soll nicht mehr zum Einsatz kommen.
Was den Fall Bili betrifft, dies ist nur ein Beispiel von vielen. Wir Menschen halten Tiere in unnatürlicher Gefangenschaft, damit muss Schluss sein. Wir fordern langfristig die Abschaffung von Zoologischen Gärten. Beginnend fordern wir ein sofortiges Zuchtverbot. Einzige Ausnahme sind vom Aussterben bedrohte Tierarten, die dann aber möglichst artgerecht in einer Art Safaripark gehalten werden.
Mit einem Zuchtverbot hätte es keinen Grund gegeben, Bili aus seinem gewohnten Umfeld zu reißen und als angehendes Zuchtmännchen nach Wuppertal zu bringen. Die bekanntermaßen schwierige Integration Bilis in das bestehende Rudel im Wuppertaler Zoo und damit die Schmerzen und der Stress wären Bili erspart geblieben.
Wir Tierschützer werden weiterhin für Tiere wie Bili kämpfen und den Stimmlosen eine Stimme geben. Daran, Herr Becker, werden auch Sie mit Ihrem Text nichts ändern, im Gegenteil.
In Ihrem Text vergleichen Sie Haustiere mit Wildtieren und bekennen sich als Tierfreund. Dennoch nennen Sie Tauben „fliegende Ratten“ und wären nicht traurig, wenn diese Tierart ausstirbt. Eine Aussage, die ein wahrer Tierfreund nie tätigen würde!
Ihre Unterstellung, dass „einige Tierfreunde den gleichen Einsatz vermissen lassen, wenn es um ertrinkende Frauen, Männer und Kinder ginge, die in fremden Ländern von Ihren Artgenossen gequält werden“ ist grotesk, genau wie ihr Vergleich mit Haus- und Wildtieren.
Noch grotesker ist Ihr geschilderter Traum. Das ist keine Satire mehr, das ist pure menschliche Ignoranz und Arroganz!

Für die Regionalgruppe Wuppertal
Sascha Stinder,
Regionalgruppenleiter
Europakandidat

Autor:

Jörg Etgeton aus Gelsenkirchen

45896 Gelsenkirchen
+49 209 3598991
Joerg-Etgeton@Tierschutzpartei.de
Webseite von Jörg Etgeton
Jörg Etgeton auf Facebook
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