Gruppenstunden, Patientenbesuche, Konzerte und Informationsveranstaltungen fallen aus
Corona verändert unser Leben

Der Spielplatz Kinderburg des Ziegenmichel im Revierpark Nienhausen ist wie alle anderen Spielplätze in Gelsenkirchen geschlossen. Dieses Nutzungsverbot sollten Eltern einhalten, um sich und andere zu schützen. Foto: Gerd Kaemper
  • Der Spielplatz Kinderburg des Ziegenmichel im Revierpark Nienhausen ist wie alle anderen Spielplätze in Gelsenkirchen geschlossen. Dieses Nutzungsverbot sollten Eltern einhalten, um sich und andere zu schützen. Foto: Gerd Kaemper
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Der Reigen der Veranstaltungen, Zusammenkünfte und Termine, die dem Coronavirus zum Opfer fallen, setzt sich weiter fort in Gelsenkirchen. An dieser Stelle weisen wir darauf hin, was nicht stattfinden kann.

Das Treffen der Prostata-Selbsthilfegruppe Gelsenkirchen und Buer, das am Dienstag, 7. April, im Bergmannsheil Buer staffinden sollte, fällt wegen der Ansteckungsgefahr aus.
Im Konsens mit allen Gelsenkirchener Krankenhäusern gilt auch in den Evangelischen Kliniken zum Schutz der Patienten sowie der Mitarbeiter ein generelles Besuchsverbot.
Auf Grund der aktuellen Situation finden in den Betriebsgesellschaften und Einrichtungen der St. Augustinus Gelsenkirchen GmbH bis auf Weiteres keine Veranstaltungen statt. Dazu gehören unter anderem Angebote der Elternschule Sonnenschein im Marienhospital Gelsenkirchen sowie der Elternschule des Sankt Marien-Hospitals Buer, wie Informationsabende und Kreißsaalführungen, Still-Café, Kurse für Schwangere und für Eltern, Kurse der familialen Pflege für pflegende Angehörige, der Stammtisch für Menschen mit Diabetes mellitus im MHB, Arzt-Patienten-Seminare und andere Vortragsveranstaltungen. Dies betrifft auch die geplante Ausstellung „colori del mare“ im Marienhospital Gelsenkirchen.
In den Kliniken der Bergmannsheil und Kinderklinik Buer GmbH gilt ab sofort ein Besuchsverbot. Ausnahmen sind nur nach Abstimmung mit dem behandelnden Arzt möglich.
So paradox es im Augenblick klingen mag, klärt sich bei FineArtJazz die Lage: Nach intensiven Beratungen mit den Musikern und ihren Managements wurde entschieden, dass alle ausfallenden Konzerte in der Zukunft nachgeholt werden. Alle detaillierten Informationen hierzu gibt es auf der Website publicjazz.de.
Aufgrund der aktuellen Situation hat sich die Ehrenamtsagentur entschlossen, zunächst bis zum 27. März Beratungsgespräche und alle anderen Gespräche nur noch telefonisch oder über E-Mail zu führen. Das Ladenlokal an der Ahstraße bleibt daher vorerst geschlossen. Die Erreichbarkeit ist gewährleistet über Telefon 1798930 oder per E-Mail an ehrenamtsagentur@gelsenkirchen.de.
Das Gesundheitsamt der Stadt Gelsenkirchen setzt ab sofort alle Schuleingangsuntersuchungen aus. Alle Eltern werden gebeten, auch wenn sie eine Einladung zum Termin haben, diesen jetzt nicht wahrzunehmen. Sobald die Lage es wieder zulässt, werden erneute Einladungen verschickt.
Auch die Galeriemeile ist sich der Verantwortung für die Gemeinschaft bewusst und sagt die für Anfang Mai geplante, traditionelle Veranstaltung „Tür auf“ ab. Der Verein lädt Kunstinteressierte schon heute zu „Licht an“ am ersten Dezemberwochenende ein.
Der Cirque Bouffon verschiebt sein Gastspiel „Nandou“ in Gelsenkirchen. Die Kompagnie geht davon aus, dass sie, analog zum Musiktheater im Revier voraussichtlich bis zum 19. April nicht spielen kann. Daher wird das Gastspiel in Gelsenkirchen auf den 22. April bis 17. Mai verschoben. Bereits erworbene Karten behalten ihre Gültigkeit und können in Kürze gegen neue Karten umgetauscht werden. Es wird darüber informiert, sobald das Umtauschen der Karten möglich ist.
Wie alle anderen Veranstalter auch, fügt sich der Runde Tisch Horst den vorbeugenden Maßnahmen und sagt vorerst folgende Veranstaltungen ab. Entsprechend wird es am Mttwoch, 1. April, weder ein Ideen-Café noch das Reparatur-Café geben, ebenso entfällt das Markt Bistro am Freitag, 3. April.
Die Stadt Gelsenkirchen reagiert auf die immer wieder auftretenden Verstöße gegen den Erlass zu kontaktreduzierenden Maßnahmen durch Gäste und Betreiber in Restaurants und Speisegaststätten und verfügt eine komplette Schließung dieser Betriebe. Die Verfügung ist mit der Bezirksregierung abgestimmt. Viele Nachbarkommunen haben diesen Schritt ebenfalls vollzogen.

Autor:

silke sobotta aus Gelsenkirchen

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