Ruhephasen im Alltag schaffen

Der Einstieg in das Entspannungstraining ist bei Carola Klossek immer das Gespräch. 
Foto: Gerd Kaemper / Archiv
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Erfolgsdruck und hohe Leistungsansprüche am Arbeitsplatz und im Privaten erfolgreich zu meistern, gilt heute als tugendhaft. Es entstehen aus dieser Geisteshaltung aber auch Ängste, die die Betroffenen nicht mehr zur Ruhe kommen lassen.

Wenn sich einmal Ängste vor dem Versagen oder vor der beruflichen Zukunft im Kopf festgesetzt haben, dann führt dies zu Blockaden im Denken. Der Kopf ist nicht mehr frei. Anpassung, die Verleugnung der eigenen Bedürfnisse und eine zunehmende Rastlosigkeit ist die Folge. Wenn ich das nicht mehr schaffe, dann verliere ich alles, so denkt der Betroffene.

„Es kann geholfen werden, man muss aber trainieren“, sagt die zertifizierte Entspannungspädagogin und Hypnosetherapeutin Carola Klossek.
Dies klingt zunächst wieder nach viel Arbeit. Allerdings kann schon ein zehnminütiges Training am Tag Entlastung bringen. Zum Beispiel bringt Carola Klossek ihren Patienten Atemtechniken bei, mit denen man sich in Angstphasen selbst beruhigen kann.

Das Ausatmen spielt dabei eine wichtige Rolle. Die Ängste und der Stress sollen aktiv aus dem Körper herausgeatmet werden, um sich so Befreiung zu verschaffen. Über die Atmung lässt sich nicht nur Stress kompensieren, auch erhöhter Blutdruck kann mit der richtigen Atemtechnik gesenkt werden.
Eine tiefgreifende Entspannungsmöglichkeit bietet das Autogene Training, bei dem über Autosuggestion eine Art Selbsthypnose herbeigeführt wird.

Mit unterschiedlichen Formeln wie z.B. „Mein Arm ist ganz schwer“ versucht der Übende sich ausschließlich auf seinen Körper zu konzentrieren. Nach einiger Zeit der Konzentration verspürt er dann das Gefühl, dass er sich selbst suggeriert hat. Der Arm fühlt sich tatsächlich schwer an. Wichtig beim Autogenen Training ist, dass der Entspannungszustand richtig gelöst wird, d.h. man muss den Zustand, ähnlich wie bei der Hypnose, wieder zurücknehmen. Eine Einführung in das Autogene Training dauert in der Regel etwa zehn Stunden. Gerade durch die Konzentration auf den eigenen Körper und die Möglichkeit sich auf diese Weise selbst zu entspannen, ist das Autogene Training gut geeignet, um dem Burn Out-Syndrom vorzubeugen.

Autor:

Harald Gerhäußer aus Bochum

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