UPDATE - Gelsenkirchen: Bombenentschärfung im Berufsverkehr geglückt!

Die Hubschrauber-Besatzung überprüft, ob das Evakuierungsgebiet wirklich leer ist. Foto: Harald Landgraf
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+++ Die Stadt zieht ein kurzes Fazit: Kurz nach 10 Uhr war die Bombe planmäßig entschärft - Feuerwerker Uwe Pawlowski hatte mit dem gut erhaltenen Zünder keine große Mühe und konnte schnell Entwarnung geben.Der evakuierte Bereich wurde unmittelbar darauf wieder freigegeben, die Sperrung der Hauptstraßen und der Autobahnabfahrten hatten allerdings für große Verkehrsprobleme gesorgt. Etwas über 90 Personen nutzen das Angebot der Stadt, sich während der Entschärfung Zeit im Berufskolleg an der Grimmstraße aufzuhalten. Die Feuerwehr und das Rote Kreuz transportierten zehn bettlägerige Personen aus dem Gefahrengebiet.
Für die notwendige Unterstützung bei den zahlreichen Straßensperrungen bedankte sich Einsatzleiter Dirk Heinze ausdrücklich bei der Polizei. +++

+++ Und richtig, die Stadt Gelsenkirchen teilt mit, dass die Bombe entschärft ist: "Die Polizeit hebt gerade die Autobahnsperrung auf, für die Anwohner ist der Bereich ebenfalls wieder freigegeben. Danke an alle Kolleginnen und Kollegen für ihren Einsatz!"

+++ Auf der Florastraße/Kurt-Schumacher-Straße werden die Absperrungshütchen entfernt, das lässt hoffen, dass alles gut gegangen ist. +++

+++ Die Autobahn ist jetzt gesperrt +++

Die Entschärfungs-Aktion der 500-Kilo-Fliegerbombe, die im Bereich der A42-Auf- und Abfahrt Gelsenkirchen-Zentrum gefunden wurde, läuft: Die Folge ist das erwartete Verkehrschaos, da mit den Sperrungen mitten im Berufsverkehr begonnen wurde.

Unser Redakteur Harald Landgraf ist vor Ort: 
"Es laufe alles nach Plan, außer, dass immer noch Leute in die Absperrungsbereiche reinfahren, erklärte Stadtsprecher Martin Schulmann. Nach Sperrung der Autobahn - die dann noch leer gefahren werden muss - soll die Bombe entschärft werden. Keiner kann sagen, wann das genau ist.
Die Frage, warum die Bombe nicht gefunden wurde, als die Autobahn gebaut wurde, kann niemand beantworten, sie wird aber unter den Betroffenen diskutiert. Die Evakuierungsbereiche wurden gut angenommen, die Essensausgabe funktioniert. Das lief alles mit den Helfern des DRK rund."

 
Was bisher geschah
Bei Straßenbauarbeiten ist gestern im Bereich der Autobahnauffahrt A42 Gelsenkirchen Zentrum in Fahrtrichtung Essen ein Blindgänger aus dem zweiten Weltkrieg gefunden worden. Es handelt sich um eine 500 Kilogramm schwere Fliegerbombe. Wegen der Größe des Blindgängers muss in einem Radius von 500 Metern evakuiert werden. Rund 2100 Personen müssen ihre Wohnungen verlassen.

Zu den betroffenen Straßen gehören neben der Grothusstraße und der Hans-Böckler-Allee auch die Autobahn A42.

Sperrungen und Evakuierung am 27. Juli:
Alle in den Bereich führenden Straßen werden ab 7.30 Uhr gesperrt. Nur hinausfahrende Fahrzeuge durften passieren.
Die Autobahnabfahrten Gelsenkirchen-Zentrum (beide Fahrtrichtungen) wurden ab ca. 7.30 Uhr gesperrt. Die Auffahrten ab 8.45 Uhr. Mit einer Vollsperrung der Autobahn A42 sei ab ca. 9.20 Uhr zu rechnen. Ab 9 Uhr darf sich keine Person mehr im Evakuierungsbereich aufhalten.
Für evakuierte Personen steht das Berufskolleg an der Grimmstraße als Aufenthaltsraum zur Verfügung. Das Berufskolleg ist seit 8 Uhr geöffnet.
Wann der betroffene Bereich wieder betreten werden kann, ist derzeit nicht abzuschätzen. In der Regel kann ca. 30 Minuten nach Beginn einer Entschärfung bereits die Freigabe erteilt werden. Die Maßnahme kann sich aber auch über mehrere Stunden erstrecken.
Über die Aufhebung der Absperrmaßnahme werden die Bewohner über Lautsprecherdurchsagen informiert.

Hilfsdienst für körperlich eingeschränkte oder bettlägerige Personen
Wer körperlich eingeschränkt oder bettlägerig ist, kann auf Wunsch durch einen Hilfsdienst transportiert werden. Betroffenen können sich in diesem Fall an die Leitstelle der Feuerwehr unter der Rufnummer: 0209 / 19222 unter Nennung des Kennwortes „Bombenentschärfung“ wenden.

Nachbarn sollten hör- und sehbehinderte Personen in Ihrer Nachbarschaft benachrichtigen.

Infoline 169-3000 (ab Freitag, 27.7.2018, 6:45 Uhr)

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