Vertrauen ist: Gut. (Jahresbilanz der Sparkasse Gelsenkirchen)

Der Sparkassenvorstand Gelsenkirchen blickt dem neuen Jahr zuversichtlich entgegen (v.l.): Michael Klotz, Stephanie Olbering-Weihs und Bernhard Lukas.
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Bei der Pressekonferenz der Sparkasse zur Bilanz 2012 wurde eines ganz deutlich: konservative Anlagen, vor allem „Betongold“ sind weiterhin beliebter als Wertpapiere.

Die Anleger setzen weiterhin auf Sicherheit bei ihrem Geld. „Dabei sind vielen Anlegern wirklich gute Chancen auf dem Wertpapiermarkt entgangen, an dem sie im vergangenen Jahr bei den richtigen Anlagen bis zu 20 Prozent Gewinn hätten machen können“, bedauert Vorstandsmitglied Stephanie Olbering-Weihs das vorsichtige Verhalten der Sparkassen-Kunden.

Nichtsdestotrotz ist die Sparkasse zufrieden mit der Bilanz des vergangenen Jahres. Die Euro-Rettung sorgt für ein extrem niedriges Zinsniveau, welches auch die Sparkasse vor große Herausforderungen stellt: „Bisher haben wir diese, dank des Vertrauens unserer Kunden, gut gemeistert und werden auch so weiter machen“, betont Sparkassendirektor Bernhard Lukas.

Auch in diesem Jahr soll auf altbewährte Konzepte gesetzt werden. Beispielsweise auf die „Sparkassen Mittelstandsoffensive“, bei der mittelständische Unternehmen eine Förderung erhalten, um ein „stabile und nachhaltige wirtschaftliche Entwicklung in unserer Region“ (Lukas) zu gewährleisten.

ELIX stabilisiert sich

Der Emscher-Lippe-Index (ELIX), ist zwar seit dem Höhepunkt Anfang 2011 rückläufig, dafür stabilisiert er sich nun jedoch zusehend; und Stabilität ist im Moment beliebt bei den Anlegern.

Nicht umsonst boomt das Immobiliengeschäft gerade. „Dabei handelt es sich hier in Gelsenkirchen jedoch keinesfalls um eine Immobilienblase und auch die Preise sind nicht in astronomische Höhen geschossen“, bekräftigt Olbering-Weihs. Wohnungsbaukredite machten im letzten Jahr mehr als die Hälfte der vergebenen Kredite aus, Konsumentenkredite waren im Gegensatz dazu rückläufig.

Trend: kürzere Einlagen, sichere Anlagen

Interessant ist auch eine weitere Entwicklung bei den Spareinlagen: „Kürzere Einlagen, die jederzeit verfügbar sind, werden von den Verbrauchern fast immer zu längerfristigen Einlagen bevorzugt, auch wenn das weniger Zinsen bedeutet“, bemerkt Olbering-Weihs und erklärt, dass auch dies im Zusammenhang mit der immer noch bestehenden Verunsicherung der Sparer zusammenhängt.

SEPA

Für Unternehmen und Vereine mit Lastschriftverfahren ist die SEPA-Umstellung zum 1. Februar 2014 sehr wichtig. SEPA steht für Single Euro Payments Area (Einheitlicher Euro-Zahlungsverkehrsraum). Dieser führt dazu, dass jeder Kunde nun eine internationale Kontonummer (IBAN) erhält, die sich aus der eigenen Kontonummer, der Bankleitzahl und einer zweistelligen Prüfzahl zusammensetzt.

„Die Sparkasse Gelsenkirchen ist auf jeden Fall SEPA-ready“, bestätigt Vorstandsmitglied Michael Klotz und macht darauf aufmerksam, dass die Sparkasse bereits Checklisten an Unternehmen versendet hat und die Berater auch jederzeit helfend zur Seite stehen bei der Umstellung.

Privatkunden werden, laut Klotz, wenig von der Umstellung merken und werden rechtzeitig informiert (die wichtigsten Daten stehen schon jetzt auf den Kontoauszügen).

SEPA Infoveranstaltung für Vereinsvertreter

Speziell für Vertreter Gelsenkirchener Vereine findet am Dienstag, 14. Mai, 18 Uhr, eine Infoveranstaltung zu diesem Thema in der Hauptstelle der Sparkasse statt. Anmeldungen unter Tel. 161 21 68. Weitere Infos auch auf www.sparkasse-gelsenkirchen.de/SEPA.

Weiterhin sozial engagiert

Die Sparkasse Gelsenkirchen wird sich auch im laufenden Jahr nachhaltig engagieren. Neben der energieeffizienten und umweltfreundlichen Aufrüstung der Filialen werden auch soziale Projekte, wie der Wunschweihnachtsbaum für Heimkinder, das „Klassik for Kids“-Projekt, die Aktion „Holt euch eure Trikots!“, das Planspiel Börse und auch die Sponsorships für die ZOOM-Erlebniswelt und das Blind Date Festival am Taubenhaus weitergeführt.

Autor:

Deborrah Triantafyllidis aus Gelsenkirchen

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